Formel 1 „Auch das Auto von Max Verstappen ist illegal“ SUZUKA, JAPAN - MARCH 29: Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing arrives on the grid during the F1 Grand Prix of Japan at Suzuka Circuit on March 29, 2026 in Suzuka, Japan. (Photo by Mark Thompson/Getty Images) // Getty Images / Red Bull Content Pool // SI202603290632 // Usage for editorial use only // Von A. Schenk Heute um 10:27 F1-News Formel 1 Großer Preis von Miami Max Verstappen Red Bull Red Bull-Teamchef Laurent Mekies: FIA gab Verstappen-Auto frei – Kritik am System bleibt bestehen Kimi Antonelli ist der erste Fahrer in der fast achtzigjährigen Geschichte der Formel 1, der seine ersten drei Grand-Prix-Siege jeweils von der Pole Position aus einfuhr. Der 19-jährige Italiener raste in Miami zu seinem dritten Saisonsieg und baute seinen Vorsprung in der Weltmeisterschaft auf Teamkollege George Russell auf 20 Punkte aus. Am Sonntagmorgen suchten heftige Regenfälle Miami heim, zudem drohten Gewitter früher als erwartet aufzuziehen. Die Formel 1 entschied sich daher, den Start um drei Stunden auf 13:00 Uhr Ortszeit vorzuziehen. Dies erwies sich als kluge Wahl, die zudem für weite Teile der Welt eine günstigere Startzeit als das ursprüngliche Zeitfenster um 16:00 Uhr bedeutete. Lies auch: Geleakte Videos zeigen: Das passierte bei Lewis Hamilton nach der Kollision mit Colapinto Chaos nach dem Start Das Chaos nahm bereits in der ersten Kurve seinen Lauf. Bei Antonelli blockierten die Vorderräder, während Verstappen fast mit Leclerc kollidierte und sich spektakulär drehte. Der Red Bull-Pilot verlor wertvolle Positionen, kämpfte sich jedoch mit aggressiven Überholmanövern bis auf den fünften Platz zurück. Leclerc übernahm zunächst die Führung, wurde aber in Runde vier von Antonelli überholt. Kurz darauf folgte eine Safety-Car-Phase nach voneinander unabhängigen Unfällen von Isack Hadjar und Pierre Gasly. Norris ging nach einem frühen Boxenstopp in Führung, doch Antonelli konterte mit einem strategisch klugen Undercut der Mercedes-Boxenmauer. Letztlich überquerte der Italiener die Ziellinie mit einem Vorsprung von 3,2 Sekunden vor Norris. Defizite bei der Regelauslegung Nach dem Rennen blieb es unruhig. Verstappen kassierte eine Zeitstrafe von fünf Sekunden, weil er die Linie am Boxenausgang überfahren hatte. Charles Leclerc wurde mit einer 20-Sekunden-Strafe belegt, da er mehrfach die Strecke verlassen und sich dadurch einen Vorteil verschafft hatte. Auch Russell musste bei den Kommissaren vorsprechen, da es Berührungen mit sowohl Leclerc als auch Verstappen gegeben hatte. Dass derartige Entscheidungen erst Stunden nach der Zieldurchfahrt getroffen werden, ist ein strukturelles Problem im Motorsport. In anderen Sportarten ändert sich das Ergebnis nach dem Schlusspfiff nicht mehr. In der Formel 1 hingegen ist dies fast schon alltäglich. Zudem warf die Disqualifikation von Hadjar im Qualifying Fragen nach der Konsistenz der technischen Kontrollen auf. Der Unterboden seines Red Bull war zwei Millimeter zu breit. Auffallend war, dass Verstappens Auto nach dem Qualifying keiner gezielten Kontrolle unterzogen wurde. Teamchef Laurent Mekies betonte, die FIA habe am Auto von Verstappen keine Mängel festgestellt, doch das ist nicht gleichbedeutend damit, dass es kein Problem gab. Ein einfaches Standardverfahren könnte derartige Zweifel künftig ausräumen. Text wird unter dem Bild fortgesetzt. Verstappen zeigt menschliche Seite Kritik gab es auch für die Regie des Weltsignals. Als sich Leclerc in der letzten Runde spektakulär drehte, folgte die Kamera Piastri, der gerade vorbeifuhr. Erst als Rauchwolken den rotierenden Ferrari einhüllten, erhielten die Zuschauer die Bestätigung für das Geschehene. Gleiches galt für die Unfälle von Hadjar und Gasly: Erst eine Runde später wurden Wiederholungen gezeigt. Der Zweikampf zwischen Piastri und Russell um den dritten Platz wurde fast vollständig verpasst, weil die Regie sich dafür entschied, Norris und Antonelli gleichzeitig im Bild zu zeigen. Antonelli reagierte nach dem Rennen gewohnt sachlich auf seine Rekordleistung: „Das ist erst der Anfang. Der Weg ist noch lang“, so der Italiener. Lies auch: FIA-Präsident ebnet Weg für Rückkehr von Christian Horner Lies auch: Lewis Hamilton zeigt Fahrerkollegen den Mittelfinger Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Geleakte Videos zeigen: Das passierte bei Lewis Hamilton nach der Kollision mit Colapinto Formel 1 FIA-Präsident ebnet Weg für Rückkehr von Christian Horner Formel 1 Lewis Hamilton zeigt Fahrerkollegen den Mittelfinger Formel 1 Martin Brundle teilt nach Grid-Walk-Zwischenfall beim Miami-GP erneut gegen Jimmy Fallon aus Formel 1 Norris übt am McLaren-Funk vernichtende Kritik am Miami-GP während Antonelli ihn schlägt Formel 1 Kommentator voll des Lobes für Verstappen-Manöver
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