Formel 1

FIA muss China-GP nach massiven Streckenproblemen absagen

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Nächster Formel-1-Einstieg bahnt sich an: Folgt auf Cadillac bald das nächste Team?

Ein großer chinesischer Automobilhersteller könnte möglicherweise der nächste Neuzugang in der Formel 1 werden. Einem neuen Bericht zufolge prüft kein Geringerer als BYD Auto, Chinas größter Autobauer, die Möglichkeit, als zwölftes Team in die Königsklasse einzusteigen.

Die Formel 1 begrüßte bereits Anfang 2026 mit Cadillac einen neuen Konstrukteur als elftes Team im Grid. Das US-amerikanische Team geht in dieser Saison mit Sergio Pérez und Valtteri Bottas als Stammfahrer an den Start, während Colton Herta und Zhou Guanyu als Ersatzpiloten nominiert wurden.

Zhou schrieb zuvor Geschichte, als er 2022 mit seinem Vertrag bei Sauber zum ersten chinesischen Piloten in der Formel 1 wurde. Er fuhr insgesamt drei Saisons für das Team.

Obwohl derzeit mehrere chinesische Fahrer in anderen Rennklassen aktiv sind, scheint die Wahrscheinlichkeit für einen baldigen Einzug eines weiteren chinesischen Fahrers in die Formel 1 gering.

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Formel 1 erreicht 221 Millionen Menschen in China

Die Popularität des Sports in China wächst jedoch rasant. Nach Zahlen von Nielsen Sports stieg die Anzahl der chinesischen Fans im Jahr bis März 2025 um 39 Prozent. Die offizielle Website der Formel 1 meldete zudem, dass der Sport inzwischen mehr als 221 Millionen Fans in China erreicht.

Seit 2004 hat China mit dem Großen Preis von China auf dem Shanghai International Circuit einen festen Platz im F1-Kalender. Das Rennen im Jahr 2025 lockte rund 220.000 Zuschauer an, und auch für die Ausgabe 2026 wird erneut ein ausverkauftes Event erwartet.

Laut Bloomberg prüft BYD derzeit verschiedene Möglichkeiten, im Motorsport aktiv zu werden. Dabei wird unter anderem die Gründung oder Übernahme eines Formel 1-Teams in Betracht gezogen. Eine weitere Option wäre die Teilnahme an der World Endurance Championship.

BYD ist weltweit vor allem für die Produktion von Elektrofahrzeugen bekannt. Im vergangenen Jahr gelang es dem Unternehmen sogar, Tesla als weltweit größten Verkäufer von reinen Elektroautos zu überholen.

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An der chinesischen Börse hat das Unternehmen derzeit einen Wert von rund 848,3 Milliarden Yuan, was etwa 109 Milliarden Euro entspricht. Ob ein zwölftes Team tatsächlich realistisch ist, bleibt jedoch ungewiss.

Formel 1-Chef Stefano Domenicali deutete zuvor an, dass nach dem Einstieg von Cadillac eigentlich kein Platz mehr im Grid sei. Das aktuelle Concorde Agreement, welches die Struktur des Sports regelt, läuft bis 2030 und umfasst Vereinbarungen über die Teilnahme von elf Teams.

Dennoch schloss Domenicali die Tür nicht vollständig. Seiner Meinung nach könnte ein Angebot von großer Bedeutung dennoch in Erwägung gezogen werden.

„Wir müssen vorsichtig sein. Wir werden nur ein Angebot bewerten, das wirklich von großer Bedeutung ist, da wir logistisch bereits fast an unsere Grenzen stoßen.“

Er betonte zudem, dass der Wert der Formel 1-Teams in den letzten Jahren enorm gestiegen sei und viele Investoren Interesse am Sport zeigen. Genau deshalb wolle die Organisation mit einer weiteren Expansion des Teilnehmerfeldes vorsichtig umgehen.

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