Formel 1

FIA greift durch: Gridstrafe gegen Fahrer nach dem Sprintrennen ausgesprochen

FIA greift durch: Gridstrafe gegen Fahrer nach dem Sprintrennen ausgesprochen

Track-Limits-Verstoß in Miami: Strafe für Alex Albon.

De Freitag in Miami endete für Alex Albon deutlich schlechter, als es sich der Williams-Pilot erhofft hatte. Der thailändische Brite wurde nachträglich von den Stewards bestraft, da er im ersten Abschnitt der Sprint-Qualifikation in Kurve 6 die Track Limits überschritten hatte.

Die Konsequenz ist hart: Seine schnellste Runde aus SQ1 wird gestrichen, womit auch sein Einzug in den zweiten Qualifying-Abschnitt automatisch hinfällig ist.

Albon hatte in SQ2 zwar die vierzehntschnellste Zeit markiert, doch auch dieses Ergebnis zählt nun nicht mehr. Seine endgültige Startposition für das Sprintrennen am Samstag sinkt damit auf P19 ab.

Das bedeutet konkret, dass alle Fahrer, die im Qualifying hinter ihm lagen, in der Startaufstellung um einen Platz nach vorne rücken. Es ist ein bitteres Ergebnis für einen Fahrer, der in den ersten beiden Sessions eigentlich eine ordentliche Leistung abgeliefert hatte.

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Williams in schwieriger Lage

Racing Bulls-Pilot Liam Lawson war nach dem Ende von SQ1 der große Profiteur des Wartens. Der Neuseeländer beendete die Session als Siebzehnter und blieb lange in seinem Auto sitzen, in der Hoffnung, doch noch im zweiten qualifying-Abschnitt antreten zu dürfen.

Dieses Szenario trat zwar nicht ein, doch die Strafe gegen Albon sorgt dafür, dass Lawson in der Startaufstellung für den Sprint am Samstag nach vorne rückt.

Die Strafe wirft die Pläne des Teams gehörig über den Haufen. Williams hatte mit Albon in SQ2 ein Resultat eingefahren, das als ordentlich eingestuft werden konnte, doch dieser Vorteil ist durch die Entscheidung der Rennkommissare nun vollständig dahin.

Track Limits waren an diesem Wochenende in Miami bereits mehrfach ein Thema für die Stewards. Das Autodrome Miami weist einige Kurven auf, in denen die Fahrer dazu neigen, auf der Suche nach der schnellsten Linie etwas zu weit nach außen zu kommen.

Die FIA kontrolliert dies akribisch mittels Kameras und detaillierter Datenüberwachung entlang der Strecke. Vergehen, die die Rundenzeit nachweislich verbessern, werden standardmäßig sanktioniert, und die Stewards lassen dabei in der Regel wenig Spielraum für Diskussionen.

Albon war nicht der einzige Fahrer, der sich am Freitag bei den Stewards verantworten musste, doch sein Fall hatte die schwerwiegendsten Folgen des Tages. Die Kommissare urteilten, dass der Verstoß in Kurve 6 seine Zeit in SQ1 messbar verbessert habe. Damit war das Urteil eine logische Folge des geltenden Reglements, und die Stewards ließen keinen Zweifel an der Strafe aufkommen.

Der Text wird unter dem Bild fortgesetzt.

Mit Startplatz 19 steht Albon im Sprintrennen am Samstag praktisch am Ende des Feldes. Aus dieser Position in einem Rennen über nur wenige Runden Punkte einzufahren, ist ein äußerst schwieriges Unterfangen.

Im Sprintrennen gibt es nur Punkte für die Top Acht, weshalb Albon einen Großteil des Feldes überholen müsste, um überhaupt für WM-Zähler infrage zu kommen.

Für Williams ist dies eine verpasste Chance auf eine bessere Ausgangsposition für das Sprintrennen. Das Auto hat in dieser Saison gezeigt, dass es im Mittelfeld konkurrenzfähig ist, aber ein weiter vorne liegender Startplatz bietet schlichtweg mehr Optionen als der neunzehnte Rang.

Vom Ende des Feldes aus ist die Fehlertoleranz gering, und Überholen ist auf dem Autodrome Miami aufgrund der begrenzten Möglichkeiten auf diesem Kurs keine einfache Aufgabe.

Liam Lawson profitiert indirekt von der Situation und rückt in der Startaufstellung für den Sprint nach vorne.

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