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FIA beschließt neues Motorenreglement

FIA beschließt neues Motorenreglement
BAHRAIN, BAHRAIN - FEBRUARY 11: Mercedes AMG Petronas F1 Team CEO and Team Principal Toto Wolff answers questions in the paddock during day one of F1 Testing at Bahrain International Circuit on February 11, 2026 in Bahrain, Bahrain. (Photo by Kym Illman/Getty Images)

FIA kündigt nach Formel-1-Kommission und Motoren-Meeting Updates mit Fokus auf das 2026er-Reglement an

Der Automobil-Weltverband FIA hat nach Sitzungen der F1-Kommission sowie des Power Unit Advisory Committee wichtige Updates zum Formel-1-Reglement für 2026 bekanntgegeben.

Während der Sitzung der F1-Kommission unter dem Vorsitz von Nikolas Tombazis, dem Formelsport-Direktor der FIA, und F1-CEO Stefano Domenicali wurden Verfeinerungen am Technischen Reglement diskutiert. Diese werden nun dem World Motor Sport Council zur Genehmigung vorgelegt.

Laut FIA sind die Regeländerungen für 2026 tiefgreifend. Daher zieht man weiterhin Lehren aus den ersten Vorsaison-Tests. Teams, Motorenhersteller, die FIA und das Formula One Management haben vereinbart, technische Details vor dem Saisonauftakt im März in Melbourne weiter auszuarbeiten.

Basierend auf einer Umfrage unter den Fahrern gab es positive Rückmeldungen zu den leichteren und kleineren Autos. Die Piloten merkten vor allem an, dass sich der Fahrkomfort verbessert habe und die initiale Beschleunigung stärker sei.

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Fahrkomfort wurde verbessert

Es bleiben jedoch Fragen zum Energiemanagement offen, die während des zweiten Tests in Bahrain weiter untersucht werden sollen.

Die FIA betonte, dass vorerst keine einschneidenden Änderungen am Reglement vorgenommen werden, da es noch zu früh sei, auf Basis begrenzter Daten zu urteilen. Man werde die Situation jedoch weiterhin beobachten, sobald mehr Informationen zur Verfügung stehen.

Auch das Startprozedere war Thema der Umfrage. Während des aktuellen Tests in Bahrain werden Anpassungen am System erprobt, unter anderem als Reaktion auf Feedback zu Verzögerungen bei den Starts.

Darüber hinaus wird in Erwägung gezogen, die Anzahl der Sprintrennen auf maximal 12 pro Saison zu erhöhen, da das Interesse seitens der Fans und Veranstalter stetig zunimmt.

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Das F1 Power Unit Advisory Committee hat zudem einen Vorschlag eingereicht, die Testmethode für das Verdichtungsverhältnis der Motoren anzupassen. Dies geschieht als Reaktion auf Bedenken der Motorenhersteller bezüglich eines möglichen Vorteils für Mercedes.

Derzeit wird das Verdichtungsverhältnis nur bei Raumtemperatur getestet. Ab dem 1. August 2026 soll dieser Test auch bei einer repräsentativen Betriebstemperatur von 130 Grad Celsius durchgeführt werden.

Dieser Vorschlag steht nun bei den Motorenlieferanten zur Abstimmung, ein Ergebnis wird innerhalb von zehn Tagen erwartet. Danach wird er dem World Motor Sport Council zur offiziellen Genehmigung vorgelegt.

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