Formel 1

Fernando Alonsos Diät-Geheimnis für die F1-Karriere mit 44: Wenig Essen sowie Verzicht auf Fleisch und Fisch

Fernando Alonsos Diät-Geheimnis für die F1-Karriere mit 44: Wenig Essen sowie Verzicht auf Fleisch und Fisch
Formula 1 drivers Lando Norris and Oscar Piastri of the McLaren Mastercard Formula 1 Team, George Russell and Kimi Antonelli of the Mercedes AMG-Petronas Formula One Team, Max Verstappen and Isack Hadjar of Oracle Red Bull Racing, Charles Leclerc and Lewis Hamilton of Scuderia Ferrari HP, Alexander Albon and Carlos Sainz of the Atlassian Williams F1 Team, Liam Lawson and Arvid Lindblad of Visa Cash App Racing Bulls Formula One Team, Lance Stroll and Fernando Albon of the Aston Martin Aramco Formula 1 Team, Esteban Ocon and Oliver Bearman of the TGR Haas F1 Team, Nico Hulkenberg and Gabriel Bortoleto of the Audi Revolut F1 Team, Pierre Gasly and Franco Colapinto of the BWT Alpine F1 Team, and Valtteri Bottas and Sergio Perez of the Cadillac Formula 1 Team participate in the Formula 1 Melbourne race at Albert Park in Melbourne, Australia, on March 8, 2025. (Photo by Marcel van Dorst/EYE4IMAGES/NurPhoto via Getty Images)

Fernando Alonso gehört mittlerweile zu einer einzigartigen Kategorie in der Formel 1.

Der Spanier fährt im Alter von 44 Jahren immer noch auf dem höchsten Niveau des Motorsports und hat mehr Grands Prix absolviert als jeder andere Fahrer zuvor.

Während Weggefährten seiner Generation schon seit Jahren im Ruhestand sind, bleibt Fernando Alonso bei Aston Martin konkurrenzfähig. Eine wichtige Erklärung dafür liegt laut ihm selbst nicht nur im Training oder Talent, sondern auch in einer drastischen Umstellung seiner Ernährung.

In einem Interview mit DAZN erklärte der zweimalige Weltmeister, dass gesundheitliche Probleme ihn vor einigen Jahren dazu zwangen, seinen Lebensstil kritisch zu hinterfragen.

Vor allem Verdauungsprobleme waren der Anlass, seine Essgewohnheiten komplett umzukrempeln. Alonso entschied sich in der Folge, deutlich weniger Fleisch und Fisch zu essen, und stieg größtenteils auf pflanzliche Ernährung um.

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Alonso hatte Probleme mit der Verdauung

„Ich esse wenig und habe aufgehört, Fleisch und Fisch zu essen“, sagte Alonso über seinen aktuellen Ansatz.

Dennoch möchte er sich nicht als reinen Vegetarier bezeichnen. Er betont, dass er keinem strengen Ernährungslabel folgt und auch kein rigides Diätprogramm verfolgt.

Sein Grundsatz ist einfach: Er ernährt sich so, dass sein Körper während einer extrem belastenden Formel-1-Saison optimal funktioniert. Diese Veränderung passt in eine breitere Entwicklung, die bei älteren Spitzensportlern zu beobachten ist.

Je mehr das Alter eine Rolle spielt, desto stärker verschiebt sich der Fokus vom reinen Trainingsumfang hin zur Optimierung der Regeneration und körperlichen Effizienz. Besonders in der Formel 1, wo die Rennen körperlich anstrengender sind, als viele Menschen denken, kann die Ernährung einen großen Unterschied machen.

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Die Fahrer müssen während der Rennen enorme Kräfte verarbeiten. Beim harten Bremsen und in schnellen Kurven wirken hohe G-Kräfte, wodurch besonders Nacken, Schultern und Rumpf kontinuierlich unter Spannung stehen.

Die physische Belastung während eines Grand Prix wird oft mit der von Spitzensportlern in Ausdauersportarten verglichen. Dabei müssen die Piloten gleichzeitig unter extremer Hitze und mentalem Druck hellwach bleiben.

Untersuchungen in der Welt des Spitzensports deuten immer häufiger darauf hin, dass eine größtenteils pflanzliche Ernährung Vorteile in den Bereichen Entzündungshemmung, Regeneration und Gewichtskontrolle bieten kann.

Vor allem Letzteres spielt in der Formel 1 eine wichtige Rolle, da jedes Kilogramm zählt. Ein niedrigeres und stabiles Körpergewicht ohne Verlust an Muskelkraft führt direkt zu einem Leistungsgewinn.

Alonso kombiniert seine angepasste Ernährung mit einem sehr intensiven Trainingsprogramm. Er gilt als einer der diszipliniertesten Fahrer im Fahrerlager.

Innerhalb der Formel 1 ist Alonso schon lange eine Ausnahme

Seine Vorbereitung besteht aus Ausdauertraining, Krafttraining und umfangreichen Nackenübungen, um den Kräften im Cockpit standzuhalten. Diese Disziplin behält er das ganze Jahr über bei, auch außerhalb der Rennsaison.

Innerhalb der Formel 1 ist Alonso schon lange eine Ausnahme. Das Durchschnittsalter der Fahrer ist viel niedriger, und die Teams setzen immer häufiger auf junge Talente. Dennoch beweist der Spanier, dass Erfahrung in Kombination mit einer außergewöhnlichen physischen Vorbereitung immer noch konkurrenzfähig sein kann.

Sein aktueller Ansatz scheint Früchte zu tragen. Während viele ehemalige Rivalen inzwischen als Experten oder Teamchefs tätig sind, bleibt Alonso auf der Strecke aktiv und spricht offen über eine Verlängerung seiner Karriere.

Damit zeigt Alonso, dass es im modernen Spitzensport nicht nur um Speed und Talent geht, sondern auch um Ernährung, Erholung und die Fähigkeit, den Körper ständig an die Anforderungen des Sports anzupassen.

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