Formel 1

Fahrer schwärmt von Ferrari-Power

Fahrer schwärmt von Ferrari-Power
BAHRAIN, BAHRAIN - FEBRUARY 13: A fan in a grandstand with a Ferrari flag during day three of F1 Testing at Bahrain International Circuit on February 13, 2026 in Bahrain, Bahrain. (Photo by Mark Sutton - Formula 1/Formula 1 via Getty Images)

Ferrari immer stärker: Produktiver zweiter Testtag in Bahrain unterstreicht Formkurve der Scuderia

Charles Leclerc spulte beachtliche 139 Runden ab und sicherte sich zudem die Tagesbestzeit, während einige Konkurrenten mit technischen Problemen zu kämpfen hatten. Red Bull verlor fast den gesamten Vormittag, nachdem Isack Hadjar aufgrund eines Hydraulikproblems in der Garage bleiben musste.

Bei Mercedes wurde Kimi Antonelli schon früh durch einen Motorschaden ausgebremst, wat einen kompletten Wechsel der Power Unit erforderlich machte. Insgesamt kam das Team, verteilt auf beide Fahrer, nicht über 57 Runden hinaus.

McLaren beeindruckte erneut beim Thema Laufleistung. Lando Norris drehte 149 Runden, der Top-Wert des Tages. Zwar blieb er gegen Ende der Session am Ausgang der Boxengasse kurz stehen, doch der Zwischenfall schien harmlos zu sein.

McLaren war größtenteils auf der Medium-Mischung unterwegs, während Norris seine persönliche Bestzeit auf der weichen Reifenmischung setzte.

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Ocon lobt die Zuverlässigkeit

Die ersten Anzeichen von Risiken durch das neue Reglement zeichnen sich langsam ab. Während die Teams mit den komplexen Energierückgewinnungssystemen und der aktiven Aerodynamik experimentieren, nimmt auch die Anzahl der technischen Defekte zu.

In diesem Zusammenhang ist es auffällig, dass Ferrari und seine Kundenteams wie Haas und Cadillac eine große Anzahl an Runden problemlos absolvieren konnten.

Cadillac erlebte einen durchwachsenen Tag. Valtteri Bottas landete mit 67 Runden auf dem achten Platz, was als positives Signal gewertet wurde. Sergio Pérez rollte am Vormittag kurzzeitig aus, konnte die Fahrt nach einer schnellen Intervention aber fortsetzen.

Haas-Pilot Esteban Ocon zeigte sich im Anschluss besonders angetan von der Zuverlässigkeit der Ferrari-Power-Unit. Insgesamt spulten die Ferrari-Teams an zwei Tagen 732 Runden ab – ein beeindruckender Wert, der zeigt, wie gut das Motorenkonzept in dieser frühen Phase bereits zu funktionieren scheint.

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„Die Zuverlässigkeit des Ferrari-Motors ist unglaublich“, sagte Ocon gegenüber Sky Italia.

„In Barcelona bin ich 150 Runden ohne Probleme gefahren. Es ist eine große Herausforderung, aber es macht mir Spaß.“

„Es ist die erste große Reglementänderung, seit ich in der Formel 1 bin, und man merkt, dass es ein ganz anderes Spiel ist.“

„Das Überholen ist durch das Boost-Management einfacher geworden, aber es fordert dem Fahrer viel ab.“

Er wies zudem auf den veränderten Fahrstil hin:

„Man muss manchmal fast kart-ähnliche Manöver fahren, um Energie zurückzugewinnen.“

„Das Bremsen ist schwierig, weil das Auto sehr schnell in die Kurve geht, es aber noch an Grip an der Vorderachse fehlt.“

Trotz der Fortschritte im Mittelfeld sieht Ocon keine fundamentale Verschiebung der Kräfteverhältnisse an der Spitze. Auf die Frage, ob ein Team aus dem Mittelfeld in der Lage sei, zu den vier Top-Teams aufzuschließen, antwortete er negativ.

Seiner Meinung nach sind Ferrari, Red Bull, McLaren und Mercedes nach wie vor die klar führenden Formationen. Eine Beobachtung, die durch die Zeiten, die Konstanz und das Feedback mehrerer Fahrer im Fahrerlager gestützt wird.

Auch wenn es für einige enttäuschend sein mag, dass der Durchbruch des Mittelfelds vorerst ausbleibt, bedeutet es doch, dass die erfahrensten Piloten erneut an der Spitze mitmischen werden. In einer Saison, in der vieles neu ist, scheint die Spitze also erst einmal die alte zu bleiben.

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