Formel 1

F1-Pilot lässt Bombe im Fahrerlager platzen: Mercedes hat womöglich 30 Sekunden Vorsprung

F1-Pilot lässt Bombe im Fahrerlager platzen: Mercedes hat womöglich 30 Sekunden Vorsprung
MONTREAL, CANADA JUNE 14: Toto Wolff, CEO and Team Principal of the Mercedes-AMG Petronas Formula One Team, speaks to the media ahead of the Qualifying session for the Formula 1 Canadian Grand Prix at Circuit Gilles-Villeneuve in Montreal, Quebec, Canada, on June 14, 2025. (Photo by Artur Widak/NurPhoto)

Neues F1-Reglement: Ingenieure beim Design der neuen Fahrzeug-Generation am Limit

George Russell zeigt sich zwar grundsätzlich angetan von der neuen Formel-1-Generation für die Saison 2026, äußert jedoch auch deutliche Bedenken. Es besteht die Gefahr, dass die Fahrer im neuen Gewand auf den Geraden bremsen müssen, um Energie für die Batterie zurückzugewinnen, falls diese zu schnell leerläuft.

Ab 2026 werden die neuen F1-Motoren nicht mehr zu 20 %, sondern zu mehr als der Hälfte elektrisch angetrieben. Dies soll der Umweltbilanz zugutekommen. Dennoch betrachten die meisten Piloten den verstärkten Elektro-Fokus als eine schwierige Entwicklung.

Die Batterien liefern zwar ausreichend Energie, leeren sich aber auch extrem schnell, weshalb die Fahrer über weite Teile der Runde Energie sparen müssen. Vor allem in den Kurven muss sichergestellt werden, dass für die Geraden genügend Leistung zur Verfügung steht.

Auf bestimmten Strecken wird es sogar eine enorme Herausforderung, die Batterie nicht komplett leerzufahren. Das gilt insbesondere für Kurse wie das italienische Monza, wo die Piloten über 70 % der Runde unter Volllast stehen.

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Lance Stroll erwartet dominanten Russell

Mercedes-Pilot George Russell warnt daher davor, dass auf solchen Strecken möglicherweise auf der Geraden gebremst werden muss, um den Akku für den nächsten Abschnitt wieder aufzuladen.

Lance Stroll, der ab diesem Jahr als Aston Martin-Fahrer auf Honda-Power setzt, die aktuell mit größeren Problemen kämpft, findet, dass sich Russell nicht allzu große Sorgen um das Aufladen der Batterie machen muss.

Der Mercedes dürfte höchstwahrscheinlich zu den schnellsten Autos im Feld gehören, wobei vor allem die Power Unit einen großen Vorteil gegenüber der Konkurrenz haben wird, vermutet Stroll.

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Stroll erwartet daher, dass sein Mercedes-Kollege schnell aufhören wird, sich über die neue Art des Fahrens zu beschweren. Stroll traut Russell Siege mit großem Vorsprung zu. Dann werde plötzlich alles deutlich weniger störend sein.

„Ich bin mir sicher, wenn George demnächst vielleicht mit 30 Sekunden Vorsprung in seinem Mercedes das Rennen in Australien gewinnt“, beginnt Stroll.

„Dann macht es ihm nichts aus, auf den Geraden runterzuschalten, deutlich vom Gas zu gehen und zu rollen.“

„Vielleicht hat er bis dahin seine Meinung geändert.“

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