Formel 1

F1-Pilot enthüllt: Das sagen die Rivalen intern über den Red-Bull-Motor

F1-Pilot enthüllt: Das sagen die Rivalen intern über den Red-Bull-Motor

Red Bull unter Beschuss: Hadjar und Verstappen patzen beim Start und scheiden beide vorzeitig aus

Red Bull Racing steht zu Beginn der Saison 2026 unter Druck, doch interessanterweise gibt es von den konkurrierenden Teams auch Anerkennung für das neue Triebwerk.

Während die Ergebnisse noch hinter den Erwartungen zurückbleiben, scheint die Basis stärker zu sein, als es der Stand in der Weltmeisterschaft vermuten lässt.

Vor dem Saisonstart waren alle Augen auf Red Bull Powertrains und die Zusammenarbeit mit Ford gerichtet.

Das Team übernahm zum ersten Mal die Rolle des Motorenherstellers, was eine gewaltige technische Herausforderung darstellt.

Während der Wintertests hinterließ der neue Motor Eindruck, sogar bei der Konkurrenz.

McLaren-CEO Zak Brown gab zu, von der Zuverlässigkeit in dieser Phase überrascht gewesen zu sein. Doch genau diese Zuverlässigkeit hat sich mittlerweile zu einem großen Problem entwickelt.

In den ersten beiden Rennen schaffte es nur ein Red Bull-Bolide ins Ziel.

LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring

Lies auch: LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring

Ernsthafte Probleme in China

Isack Hadjar fiel in Australien aus und Max Verstappen musste in China aufgrund eines Problems mit dem ERS-System aufgeben.

Dadurch liegt das Team in der Konstrukteurswertung sogar hinter Haas zurück.

Trotz dieser enttäuschenden Ergebnisse ist aus dem Fahrerlager ein anderer Tenor zu vernehmen.

Experte Karun Chandhok sprach mit mehreren Teams und stellt fest, dass Konsens über die Leistungsfähigkeit des Motors herrscht.

„Sie glauben, dass die Power Unit eigentlich ziemlich stark ist“, sagt er.

Dies deutet darauf hin, dass die Probleme möglicherweise nicht primär beim Motor liegen, sondern eher beim Set-up des Autos oder anderen technischen Aspekten wie dem Chassis und der Balance.

Diese Analyse deckt sich mit den Beobachtungen aus der vergangenen Saison. Damals wirkte das Auto von Racing Bulls fahrbarer, während Verstappen das Maximum aus seinem Red Bull herauspressen musste, um konkurrenzfähig zu bleiben.

Dieses Muster scheint sich nun zu wiederholen: eine starke Basis, die nicht optimal genutzt wird.

Artikel geht weiter unter dem Bild.

Neben den technischen Sorgen gibt es auch mentale Spannungen rund um Verstappen.

Der Niederländer äußerte mehrfach Kritik am neuen Reglement und sorgte in Suzuka für Aufsehen, als er einen Journalisten von seiner Medienrunde ausschloss.

„Ich werde nicht reden, solange er hier ist“, sagte er mit Verweis auf eine frühere Frage zu seinem Titelverlust im Jahr 2025.

Diese Reaktion unterstreicht die Frustration innerhalb des Camps. Verstappen scheint mit der aktuellen Situation zu kämpfen, sowohl mit dem Auto als auch mit den Regularien.

Damit befindet er sich in einer ähnlichen Lage wie Lewis Hamilton ein Jahr zuvor bei Ferrari. Ein Top-Pilot, der mit einem Paket hadert, das nicht zu ihm passt.

Für Red Bull wird der Große Preis von Japan daher zu einem entscheidenden Moment. Das Team muss nicht nur die Zuverlässigkeit verbessern, sondern auch wieder Ruhe in die Organisation bringen.

Denn obwohl der Motor laut Insidern ziemlich stark ist, wird dies erst dann wirklich sichtbar werden, wenn alle Bereiche des Teams auf demselben Niveau agieren.

George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“

Lies auch: George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“

Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden

Lies auch: Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden

Neueste Nachrichten

Mehr Nachrichten lesen