Formel 1

Explosiver Moment im Parc Fermé: Isack Hadjar verweigert Kimi Antonelli den Handschlag

Explosiver Moment im Parc Fermé: Isack Hadjar verweigert Kimi Antonelli den Handschlag
MELBOURNE, AUSTRALIA - MARCH 07: Second placed qualifier Andrea Kimi Antonelli of Italy and Mercedes AMG Petronas F1 Team and Third placed qualifier Isack Hadjar of France and Oracle Red Bull Racing talk in parc ferme during qualifying ahead of the F1 Grand Prix of Australia at Albert Park Grand Prix Circuit on March 07, 2026 in Melbourne, Australia. (Photo by Mark Sutton - Formula 1/Formula 1 via Getty Images)

Hitzige Duelle bereits in der Anfangsphase des Sprintrennens.

Während des Sprintrennens zum Grand Prix von China kam es zu einem spannungsgeladenen Moment zwischen Red Bull-Junior Isack Hadjar und Mercedes-Pilot Kimi Antonelli. Der algerische Franzose war nach dem Rennen nicht bereit, die Entschuldigung seines Rivalen anzunehmen.

Der Zwischenfall ereignete des bereits in der ersten Kurve der Eröffnungsrunde. Antonelli verbremste sich und blockierte die Vorderräder beim Versuch, seinen Mercedes zu verzögern.

Durch den Gripverlust rutschte er in den Red Bull von Hadjar. Die Berührung drängte Hadjar von der Strecke und sorgte für Beschädigungen an verschiedenen Bauteilen seines Autos.

Infolge dieses Schadens verlor Hadjar über den Rest des Sprints, der insgesamt neunzehn Runden dauerte, massiv an Speed. Der Red Bull-Pilot konnte dadurch nicht mehr in den Kampf um die Punkte eingreifen und belegte am Ende den 15. Rang. Das entsprach einem Verlust von fünf Plätzen gegenüber seiner Startposition.

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Hadjar trotz Strafe für Antonelli weiterhin wütend

Die Stewards belegten Antonelli für das Auslösen der Kollision mit einer Zehn-Sekunden-Zeitstrafe. Diese Sanktion hatte erhebliche Auswirkungen auf sein eigenes Ergebnis.

Während eines Boxenstopps unter dem Safety-Car musste er die Strafe absitzen, wodurch er letztlich auf den fünften Platz zurückfiel, nachdem er ursprünglich Kurs auf ein Podium genommen hatte.

Ungeachtet der Strafe war Hadjar sichtlich bedient. Auf Bildern aus dem Parc fermé ist zu sehen, wie Antonelli auf ihn zugeht, um sich zu entschuldigen. Hadjar saß noch in seinem Cockpit, als der Italiener ihm die Hand hinstreckte. Der Red Bull-Pilot reagierte, indem er die Geste abwinkte und das Gespräch verweigerte.

Im Nachgang erklärte Hadjar, dass sein Frust nicht nur aus dem Vorfall selbst resultierte. Durch die Beschädigungen am Fahrzeug konnte Red Bull kaum verwertbare Daten während des Sprints sammeln.

„Wir wollten verstehen, wie sich der Soft-Reifen verhält, aber mit einem komplett zerstörten Unterboden können wir nicht arbeiten.“

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Laut Hadjar war der Zwischenfall besonders frustrierend, da Mercedes seiner Meinung nach über ein sehr konkurrenzfähiges Auto verfügt.

„Ich verstehe nicht, warum er so übermotiviert zu Werke geht, wenn er eine Rakete von einem Auto hat und ohnehin wieder nach vorne gekommen wäre. Aber gut, so etwas passiert eben.“

Mercedes-Teamchef Toto Wolff räumte ein, dass Antonelli für die Kollision verantwortlich war, hielt die Zehn-Sekunden-Strafe jedoch für vergleichsweise hart.

„Es war eindeutig sein Fehler, aber ich denke, dass zehn Sekunden relativ streng sind.“

Gleichzeitig zeigte Wolff wenig Verständnis für die Reaktion Hadjars auf Antonellis Entschuldigungsversuch. Nach Ansicht des Mercedes-Teamchefs hätte sich der Red Bull-Pilot sportlich fairer verhalten müssen.

„Unsportlich. So gehört es sich nicht, ihn einfach abzuwinken.“

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