Formel 1

Elternhaus von Oscar Piastri steht für fast vier Millionen Euro zum Verkauf

Elternhaus von Oscar Piastri steht für fast vier Millionen Euro zum Verkauf

Einmaliger Blick hinter die Kulissen: So wohnen die Formel-1-Stars an der Rennstrecke

Das Elternhaus von Oscar Piastri in Melbourne steht offiziell zum Verkauf. Der geforderte Preis liegt bei 6,5 Millionen Australischen Dollar, was umgerechnet etwa 3,97 Millionen Euro entspricht.

Der 25-jährige McLaren-Pilot wuchs in der geräumigen Villa im schicken Küstenviertel Brighton East zusammen mit seinen drei jüngeren Schwestern Hattie, Edie und Mae auf. Das Inserat erschien diese Woche auf realestate.com.au.

Den Immobiliendaten zufolge wurde das Anwesen vor siebzehn Jahren von Nicole Piastri, der Mutter von Oscar, für 1,27 Millionen Australische Dollar erworben.

Das entsprach damals etwa 775.000 Euro. Somit ein massiver Preisanstieg in weniger als zwei Jahrzehnten.

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Sechs Schlafzimmer, Heimkino und Weinkeller

Hinter der klassischen Fassade mit weißem Lattenzaun verbirgt sich ein modernes und markantes Familienhaus. Es handelt sich um eine maßgeschneiderte Villa auf zwei Etagen mit sechs Schlafzimmern, mehreren Sanitärräumen und einem großzügigen, offenen Wohnbereich, der Küche und Essbereich fließend in den Garten übergehen lässt.

Im Souterrain wurde ein Kinosaal eingerichtet. Darüber hinaus finden sich dort ein separates Büro mit eigener Kitchenette sowie ein Weinkeller. Die weiße Designerküche verfügt über eine Vorratskammer (Butler’s Pantry) und Geräte von Top-Marken.

Der Garten ist mit einem Pool und einer überdachten Terrasse ausgestattet und weist das typische Flair der Bayside-Viertel südlich des Stadtzentrums von Melbourne auf.

Wenig überraschend für eine Familie, die ihr Leben größtenteils um Autos herum organisiert, ist die Garage das Glanzstück des Grundstücks. Sie bietet Platz für sechs Fahrzeuge, inklusive einer Drehscheibe, mit der Autos mühelos herausgefahren werden können.

Vater Chris Piastri kaufte bereits im Vorjahr neue Villa

Oscars Vater Chris Piastri legte im vergangenen Jahr 7,3 Millionen Australische Dollar für eine Villa auf der Mornington Peninsula auf den Tisch, was rund 4,45 Millionen Euro entspricht. Chris ist Gründer und Eigentümer von HP Tuners, einem Unternehmen für Automotive-Software, das die Juniorjahre seines Sohnes sponserte.

Chris und Nicole Piastri sind mittlerweile geschieden, aber beide werden regelmäßig bei den Grands Prix gesichtet, an denen ihr Sohn an den Start geht.

Mutter Nicole hat sich in den vergangenen Saisons zu einer populären Figur in den sozialen Medien entwickelt, dank ihrer humorvollen Posts über das F1-Leben ihres Sohnes und ihrer erklärten Vorliebe für den ehemaligen Red Bull-Piloten Yuki Tsunoda.

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Piastri selbst lebt in Monaco

Oscar selbst nutzt das Elternhaus schon seit Jahren nicht mehr als festen Stützpunkt. Er zog bereits im Alter von 14 Jahren nach England, um seine Rennkarriere von Europa aus fortzusetzen, und bewohnt seit 2024 ein Apartment in Monte Carlo.

Dies ist für einen F1-Fahrer eine logische Wahl angesichts der Nähe zur McLaren-Fabrik in Woking und den meisten europäischen Rennstrecken.

Finanziell muss sich der Australier keine Sorgen darüber machen, wo sein nächstes Zuhause stehen wird. Piastri unterzeichnete im vergangenen Jahr eine Vertragsverlängerung bei McLaren, die ihn bis mindestens 2028 im papayafarbenen Auto hält.

Laut Forbes verdiente er in der vergangenen Saison inklusive Boni rund 37,5 Millionen Dollar, umgerechnet etwa 33 Millionen Euro. Das macht ihn zum viertbestbezahlten Fahrer im Grid. Sein geschätztes Vermögen liegt mittlerweile zwischen 40 und 50 Millionen Dollar, also rund 35 bis 44 Millionen Euro. Damit ist er zugleich der bestbezahlte Sportler Australiens.

Erfolgreiche Jahre bei McLaren

Piastri hat die Investition in seine Ausbildung mehr als zurückgezahlt. Er gewann in der vergangenen Saison sieben Grands Prix, erzielte 16 Podestplätze und führte in der Formel 1 WM 2025 über die Hälfte der Meisterschaft an.

McLaren sicherte sich auch dank seiner Leistungen erneut den Konstrukteurstitel. Inzwischen steht sein Konto bei neun Formule 1-Siegen, verteilt auf vier Saisons.

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