Formel 1

Doornbos lobt Design des RB22: „Sie haben wirklich etwas anderes versucht“

Doornbos lobt Design des RB22: „Sie haben wirklich etwas anderes versucht“
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Robert Doornbos äußert sich zu den Boliden der kommenden Saison.

Geht es nach dem ehemaligen Red Bull Piloten Robert Doornbos, ist Red Bull Racing mit der Lackierung des RB22 ein echter Volltreffer gelungen und stellt das schönste Auto im Feld.

Im Wintertest-Journal besprach der Rotterdamer, der es in seiner aktiven Karriere auf elf Grand-Prix-Starts in der Formel 1 brachte, die neuen Farbschemata aller Teams. Dabei kam Doornbos zu dem Schluss, dass vor allem Williams in ästhetischer Hinsicht danebengegriffen hat.

In dieser neuen Saison hatten alle Formel-1-Teams wieder die Gelegenheit, ihre neuen Boliden im Rahmen eigener Launch-Events zu präsentieren. Im Vorjahr wurden alle Fahrzeuge noch gemeinsam bei einer Veranstaltung zum 75-jährigen Jubiläum der Formel 1 vorgestellt, was jedoch für eine chaotische Planung sorgte.

So hielten einige Teams die Präsentation ihres neuen Autos bereits Anfang Januar ab. Doch nicht alle Rennställe zogen mit. Mercedes präsentierte seinen Wagen offiziell erst nach der Shakedown-Woche in Barcelona, wodurch viele technische Details eigentlich schon bekannt waren.

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Mehr Sponsoren bedeuten mehr Anforderungen

Alle Teams haben sich auch für 2026 bei den Liveries sichtlich Mühe gegeben. Natürlich ist das Geschmackssache und immer auch ein wenig subjektiv, dennoch legt sich Robert Doornbos fest: Red Bull fährt derzeit im schönsten Auto.

„Persönlich finde ich den Red Bull sehr schön. Wegen dieses neuen Blau-Tons. Sie haben im Vergleich zu ihrem üblichen Farbschema etwas anderes ausprobiert.“

„Das Auto hat auch eine andere aerodynamische Form, zum Beispiel bei den Sidepods. Sie mussten einfach etwas Innovatives machen.“

„Ich setze Red Bull also auf Platz eins. Besonders am Abend. Es glitzert toll, ein sehr schönes Metallic-Finish.“

Williams schnitt in den Augen des Ex-Formel-1-Piloten weniger gut ab. Seiner Meinung nach gewinnt der FW-48 nicht gerade einen Schönheitspreis.

„Sie haben viele Sponsoren dazugewonnen. Damit steigen wohl auch die Anforderungen der verschiedenen Parteien. Aber schöner ist das Auto dadurch nicht geworden.“

Jack Plooij pflichtet dem ehemaligen Rennfahrer bei und ergänzt, dass die Racing Bulls in dieser Saison den schönsten Wagen haben, während Audi die wohl langweiligste Lackierung zeigt.

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