Formel 1

Diese Statistik spricht für Kimi Antonelli als künftigen Champion

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Sieg in Miami: Kimi Antonelli schreibt Formule-1-Geschichte

Der 19-jährige Italiener feierte nach seinen Erfolgen in China und Japan seinen dritten Grand-Prix-Sieg in Serie. Damit stieg er in einen höchst exklusiven Kreis auf: In über 75 Jahren Formel 1 gelang es bislang nur 23 Piloten, drei oder mehr Rennen hintereinander zu gewinnen.

Der erste Fahrer, dem dieses Kunststück gelang, war mit Alberto Ascari ebenfalls ein Italiener. In den frühen 1950er-Jahren siegte er saisonübergreifend in sieben aufeinanderfolgenden Grands Prix während seiner Weltmeisterjahre 1952 und 1953.

Dieser Rekord blieb über Jahrzehnte unangetastet, bis Michael Schumacher ihn im Jahr 2004 egalisierte. Später wurde die Bestmarke zunächst von Sebastian Vettel mit neun Siegen in Folge gebrochen, bevor Max Verstappen den Rekord auf zehn Siege hintereinander schraubte.

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Fast alle Vorgänger von Antonelli wurden Weltmeister

Was diese Statistik besonders beeindruckend macht, ist ihre prognostische Relevanz. Von den 23 Piloten, die jemals drei oder mehr Rennen in Serie gewannen, krönten sich 20 am Ende auch zum Weltmeister.

Die einzige historische Ausnahme in dieser Liste bildet Stirling Moss, der für viele als der größte Rennfahrer gilt, der nie den Titel holte. Moss schloss die Weltmeisterschaft viermal als Vize-Champion ab, wartete jedoch vergeblich auf die Krone.

Klammert man Andrea Kimi Antonelli und Oscar Piastri aus, die als aktive Fahrer noch um ihre Titel kämpfen, bleibt Moss der einzige Nicht-Weltmeister in diesem illustren Kreis.

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Die Wahrscheinlichkeit, dass Antonelli seine Siegesserie in einen WM-Titel ummünzt, ist rein statistisch betrachtet also beträchtlich. Auch die Dominanz dieses Phänomens fällt auf.

Von den 23 Fahrern auf der Liste schafften es stolze 15 Piloten sogar mehrfach in ihrer Karriere, drei oder mehr Siege in Folge einzufahren.

In dieser Gruppe finden sich Namen wie Jack Brabham, Jim Clark, Jackie Stewart, Niki Lauda, Alain Prost, Ayrton Senna, Nigel Mansell, Damon Hill, Fernando Alonso, Lewis Hamilton, Nico Rosberg, Vettel und Verstappen.

Dies sind fast ausnahmslos Piloten, die mehrere Weltmeisterschaften gewonnen haben oder zumindest als die Besten ihrer Ära gelten.

Schumacher und Hamilton gelang dieses Kunststück jeweils elfmal, wobei ihre dominanten Phasen bei Ferrari beziehungsweise Mercedes die Basis für die meisten dieser Serien bildeten. Verstappen folgt mit sieben solcher Serien, Vettel mit fünf.

Dass Antonelli bereits mit 19 Jahren zu diesem Zirkel gehört, ist bemerkenswert. Seine Serie begann in China mit seinem ersten Formule 1-Sieg überhaupt, gefolgt von Triumphen in Japan und Miami.

Erster Pilot mit drei Poles und Siegen

Dabei startete er jeweils von der Pole Position, was ihn zum ersten Fahrer macht, der seine ersten drei Poles und seine ersten drei Siege allesamt in direkter Folge feierte.

Ayrton Senna und Michael Schumacher waren zuvor zwar ebenfalls drei Poles hintereinander gelungen, doch sie konnten dies nicht mit drei Siegen in Serie kombinieren.

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