Formel 1 Das ist der Mastermind hinter dem Erfolg von Antonelli NORTHAMPTONSHIRE, ENG - JULY 06: Andrea Kimi Antonelli of Italy and Team Mercedes-AMG Petronas (12) enters the paddock before the F1 Grand Prix of Great Britain on July 06, 2025 at Silverstone Circuit in Northampton, England. (Photo by Bob Kupbens/Icon Sportswire) Von A. Schenk 9. Mai 2026 Andrea Kimi Antonelli F1-News Formel 1 Toto Wolff Kometenhafter Aufstieg und WM-Dominanz: Hinter jedem Spitzenpiloten steht ein Top-Team und in der Formel 1 ein genialer Ingenieur. Hinter dem stürmischen Aufstieg von Andrea Kimi Antonelli steht eine erfahrene Hand, die die Formel 1 Welt bereits seit Jahrzehnten kennt. Peter Bonnington, im Paddock besser unter seinem Spitznamen Bono bekannt, ist der Race Engineer, der den 19-jährigen Italiener bei seinem historischen Start in der Königsklasse begleitet. Nach drei Siegen in Folge ist Antonelli der jüngste WM-Spitzenreiter in der Geschichte der Formel 1, und Mercedes-Teamchef Toto Wolff stellt klar, dass Bonnington eine zentrale Rolle bei diesem Erfolg spielt. Wolff lobte seinen Ingenieur nach dem Rennen in Miami ausführlich. „Bono hat von den Großen gelernt. Über viele Jahre hinweg von Schumacher bis Hamilton und jetzt Kimi.“ Lies auch: Milliarden-Offerte: Investoren bieten 3 Milliarden Dollar für dieses F1-Team Bono bremste Wolff ein „Er ist ein guter Mentor für ihn, aber auch ein strenger Chef.“ Diese Kombination aus Mentorenschaft und Autorität erweist sich in der Praxis als entscheidend. Ein konkretes Beispiel gab es während des Rennens in Miami. Antonelli erhielt zwei Verwarnungen wegen Überschreitung der Track Limits. Wolff wollte selbst über Funk eingreifen, doch Bonnington hielt ihn zurück. „Ich sagte zu Bono: Noch einmal und ich gehe selbst an den Funk. Er sagte: Nein, lass das meine Sorge sein. Das zeigt einfach, dass er genau weiß, wie er damit umgehen muss.“ Artikel geht unter dem Bild weiter. Für Wolff war dies ein Beweis für die Gelassenheit und die Autorität, die Bonnington selbst in der Hitze eines siegreichen Rennens ausstrahlt. Bonnington verfügt über einen beeindruckenden Lebenslauf in der Formel 1. Er arbeitete an der Seite von Michael Schumacher während dessen Comeback bei Mercedes und baute danach mit Lewis Hamilton eine der ikonischsten Partnerschaften zwischen einem Ingenieur und einem Fahrer überhaupt auf. Diese Kombination brachte fünf Konstrukteurstitel und fünf Fahrermeisterschaften für Hamilton bei Mercedes hervor. Nun ist es Antonelli, der von diesem Wissen und dieser Erfahrung profitiert. Wolff betrachtet das Rennen in Miami als Antonellis bisher beste Leistung, betont aber gleichzeitig, dass die Entwicklung des jungen Italieners noch lange nicht abgeschlossen ist. „Wenn man sich seinen Weg im Kartsport und in den Nachwuchsklassen ansieht, war er einfach herausragend.“ „Wir hatten große Highlights und Momente der Brillanz, aber auch Momente, in denen er Fehler machen durfte.“ „Wir mussten ihn kalibrieren und weiterhin anleiten, während wir ihn gleichzeitig unter Druck setzten.“ Dass Antonelli mit diesem Druck umgehen kann, ist laut Wolff eine seiner auffälligsten Eigenschaften. „Er kann es analysieren, aber er denkt nicht zu viel darüber nach. Er kann es ausblenden.“ „Okay, ich habe einen Fehler gemacht. Ich hake es ab. Das müssen wir als Team bei ihm immer wieder wiederholen und betonen. Das ist ein langfristiges Projekt.“ Diese Philosophie spiegelt wider, wie Mercedes das Programm rund um Antonelli aufgezogen hat. Der Schwerpunkt liegt nicht auf der maximalen Ausschöpfung des Augenblicks, sondern auf einer nachhaltigen Entwicklung, die es Antonelli ermöglicht, über einen längeren Zeitraum auf höchstem Niveau zu performen. Das Fundament ist gelegt Seine Qualifying-Serie von drei Poles in Folge, kombiniert mit drei Siegen, hat dafür ein beeindruckendes Fundament gelegt, doch der Weg zu einer Meisterschaft ist lang. In Bonnington hat Antonelli einen Begleiter, der diesen Weg kennt. Er ist ihn selbst mehrfach mit anderen Fahrern gegangen und weiß, welche Fallstricke lauern, wenn der Erfolg schnell kommt und die Erwartungen hoch sind. Seine Präsenz am Kommandostand ist für Mercedes mehr als nur technischer Support. Es ist ein Anker der Ruhe und Erfahrung in einem Team, das gerade dabei ist, eine neue Ära zu schreiben. 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