Formel 1

Christian Horner findet endlich neuen Posten in der Formule 1

Christian Horner findet endlich neuen Posten in der Formule 1
BAHRAIN, BAHRAIN - MARCH 02: Oracle Red Bull Racing Team Principal Christian Horner and Geri Horner walk in the Paddock holding hands prior to the F1 Grand Prix of Bahrain at Bahrain International Circuit on March 02, 2024 in Bahrain, Bahrain. (Photo by Clive Rose/Getty Images)

Nach möglichem Red-Bull-Aus: Christian Horner bei Alpine, Ferrari und Aston Martin im Gespräch – Folgt nun der nächste Interessent?

Die Zukunft von Christian Horner in der Formel 1 bleibt Gegenstand von Spekulationen, zumal sein obligatorisches gardening leave dem Ende entgegengeht und der ehemalige Red Bull-Teamchef noch immer ohne Anstellung ist.

Ex-Pilot Juan Pablo Montoya sieht im Schweizer Audi-Team eine Option, die das ideale Ziel für den Briten darstellen könnte, der nach mehr als zwanzig Erfolgsjahren bei Red Bull unerwartet ausschied.

Horner wurde in der vergangenen Saison nach dem Grand Prix von Großbritannien trotz einer beeindruckenden Bilanz freigestellt. Unter seiner Leitung entwickelte sich Red Bull zu einer dominanten Kraft im Sport mit acht Fahrer-Weltmeistertiteln und sieben Titeln in der Konstrukteurswertung.

Dennoch hat er seither keine neue Rolle innerhalb der Formel 1 gefunden, obwohl er zuvor mit Teams wie Alpine in Verbindung gebracht wurde.

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Teamchef weg

Die Situation bei Audi bietet eine Chance. Die deutsche Marke steht ohne festen Teamchef da, nachdem Jonathan Wheatley das Team verlassen hat, der mit Aston Martin in Verbindung gebracht wird.

Mattia Binotto leitet das F1-Projekt von Audi und nimmt die Aufgaben vorerst kommissarisch wahr, doch laut Montoya ist dies keine dauerhafte Lösung. Montoya behauptet nämlich, dass Binotto lieber im Hintergrund agiert.

„Ich glaube, dass Mattia eine schwierige Aufgabe hat, denn ich denke nicht, dass er voll involviert sein wollte.“

Damit deutet er an, dass Audi aktiv nach einem neuen Leiter sucht, der das Projekt strukturell führen kann. Laut dem Kolumbianer passt Horner perfekt in dieses Anforderungsprofil. Er betont, dass die Leistungen des Briten oft unterschätzt werden.

„Ich denke, die Leute unterschätzen, was Christian geleistet hat, wie lange er es getan hat und was er erreicht hat.“

Damit verweist er auf die lange Periode der Stabilität und des Erfolgs, die Horner bei Red Bull realisieren konnte – etwas, das Audi derzeit in seiner Aufbauphase noch fehlt. Montoya ist sich sicher, was Audi braucht.

„Sie brauchen jemanden wie Christian, um das zu tun.“

Dabei spiele es laut ihm keine Rolle, ob Horner im Paddock beliebt sei oder nicht.

„Man mag ihn oder nicht, aber er liefert Ergebnisse.“

Die mögliche Verpflichtung von Horner würde in einen breiteren Trend der Formel 1 passen, bei dem sich Erfahrung und Führungskraft in der neuen Ära komplexer Reglements und technologischerr Veränderungen als entscheidend erweisen.

Audi steht erst am Anfang seines F1-Abenteuers und sucht nach einem mühsamen Saisonstart nach Stabilität.

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