Formel 1

Aston Martin verkündet großen Durchbruch

Aston Martin verkündet großen Durchbruch
ABU DHABI, UNITED ARAB EMIRATES - December 04, 2025: Adrian Newey, Chief Technical Officer of the Aston Martin F1 team. The build up for the F1 Abu Dhabi Grand Prix 2025.

Erstmals seit Einführung des neuen Reglements: Aston Martin bringt in Japan am Sonntag wieder ein Auto ins Ziel.

Aston Martin hat beim Großen Preis von Japan einen ersten Schritt im Kampf gegen eines der hartnäckigsten Probleme des AMR26 gemacht. Fernando Alonso beendete das Rennen in Suzuka, was ihm in dieser Saison zuvor noch nicht gelungen war, und damit nahm die Mannschaft eine kleine, aber bedeutsame Hürde.

Die Vibrationen, die durch die Honda-Batterien verursacht werden, haben die Saison von Aston Martin bislang komplett überschattet. Teamchef Adrian Newey warnte bereits vor dem Saisonstart, dass die Erschütterungen so heftig seien, dass man bei Alonso und Lance Stroll permanente Nervenschäden befürchtete.

In China schaffte es Alonso, 35 Runden lang durchzuhalten, bevor er sein Rennen gezwungenermaßen vorzeitig beenden musste – es ging einfach nicht mehr. TV-Bilder zeigten, wie er auf der Geraden seine Hände vom Lenkrad nehmen musste, um den Schmerz zu lindern.

In Japan verlief das Freitagstraining auffallend anders. Alonso gab an, dass sich das Auto während des zweiten freien Trainings fast normal anfühlte und kaum noch Vibrationen festzustellen waren.

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Ohne Zielankünfte sind brauchbare Daten nicht realisierbar

Im Qualifying kehrten die Probleme jedoch zurück, laut eigenen Angaben mit derselben Intensität wie zuvor. Dennoch waren die Vibrationen im Rennen erneut unter Kontrolle, was Alonso sogar in die Lage versetzte, die Zielflagge zu sehen.

Chief Trackside Officer Mike Krack wollte sich nach dem Rennen nicht dazu äußern, wie genau das Team das Problem angegangen war, deutete aber an, dass man in der Tat Gegenmaßnahmen ergriffen hatte.

„Wir haben in den Sessions etwas getestet, das eine kleine Verbesserung brachte, aber wir konnten dieses Teil im Rennen noch nicht einsetzen,“ so die kryptische Erklärung von Krack.

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„Das Mitbringen neuer Teile birgt immer ein gewisses Risiko, und das muss man bei Entscheidungen zur Zuverlässigkeit abwägen.“

„Es waren neue Komponenten, daher haben wir uns entschieden, das Rennen nicht damit zu bestreiten, aber ich denke, es ist vielversprechend,“ so Krack weiter.

Für Aston Martin ist es ein hoffnungsvolles Signal. Solange das Auto nicht ins Ziel kommt, ist es unmöglich, brauchbare Daten zu sammeln und die Entwicklung zu beschleunigen. Da Alonso in Japan nun die Ziellinie überquert hat, verfügt das Team zumindest über eine Basis, auf der man weiter aufbauen kann.

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