Formel 1

Albon schickt nach Shakedown Kampfansage an Williams

Alex Albon
Alex Albon / Gettyimages

Nach verpasstem Shakedown in Barcelona: Williams startet nun endlich in die Saison

Auf dem Silverstone Circuit absolvierte Alex Albon am Mittwoch seine ersten Meter mit dem FW48, dem Boliden, mit dem das Team aus Grove in das Jahr 2026 startet. Damit leitete Williams offiziell die neue Formel-1-Ära ein, in der sowohl das Motorenreglement als auch das Chassiskonzept grundlegend überarbeitet wurden.

Williams war das einzige Team, das bei den fünf Testtagen in Barcelona fehlte – ein entscheidender Moment, um frühzeitig Daten zu Zuverlässigkeit, Energiemanagement und aerodynamischer Performance zu sammeln. Das Verpassen dieser Sessions sorgte sowohl intern als auch extern für erhebliche Bedenken.

Nach Informationen von RacingNews365 lagen vor allem Probleme bei den obligatorischen FIA-Crashtests der Verzögerung zugrunde. Teamchef James Vowles sprach zudem von Produktionsproblemen, die sich während der Vorbereitungsphase gehäuft hatten.

Dennoch atmete man am Mittwoch in Grove auf. Bei kalten und nassen Bedingungen in Silverstone bewegte Albon den FW48 zum ersten Mal aus eigener Kraft.

Das Team konzentrierte sich primär auf Systemchecks und das Sammeln grundlegenden Feedbacks. In den sozialen Medien teilte Alex Albon seine ersten Eindrücke mit und sprach dem Team in deutlichen Worten seine Unterstützung aus.

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Ein Zeichen gesetzt

„Die ersten Runden im FW48 sind absolviert“, schrieb der thailändische Pilot auf X.

„Es war nicht der Saisonstart, den wir uns vorgestellt hatten, aber es fühlt sich großartig an, wieder hinter dem Lenkrad zu sitzen.“

„Dieser Moment definiert nicht unsere Saison.“

„Ein großes Kompliment an alle in Grove für den Einsatz und die Entschlossenheit, uns heute hier nach Silverstone zu bringen.“

„Es waren ein paar schwierige Monate.“

Albon beendete seinen Post mit einem Ausblick.

„Nächster Halt: Bahrain. Lasst uns ein großartiges Jahr daraus machen!“

Das Team hat noch einiges aufzuholen, aber ein erstes Zeichen ist gesetzt. Mit Carlos Sainz als Teamkollegen und einem technischen Stab, der voll auf Aufholjagd setzt, besteht bei Williams die Hoffnung, dass der Rest der Saison einen anderen Verlauf nimmt als die mühsame Anlaufphase.

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