Formel 1

Verkauf von Formel-1-Team steht kurz bevor

Verkauf von Formel-1-Team steht kurz bevor
SPIELBERG, AUSTRIA - JUNE 27: Toto Wolff, Executive Director of Mercedes AMG Petronas F1 Team, Jonathan Wheatley, Team Principal of Stake F1 Team Kick Sauber, and Laurent Mekies, Team Principal of Visa Cash App Racing Bulls in the Team Principals Press Conference during practice ahead of the F1 Grand Prix of Austria at Red Bull Ring on June 27, 2025 in Spielberg, Austria. (Photo by Clive Rose/Getty Images)

Verkauf steht bevor: Kaderschmiede für Top-Piloten wird zum Kauf angeboten

Red Bull gerät immer weiter unter Druck: Nach den Problemen mit der Batterie am Fahrzeug und einem sichtlich verärgerten Max Verstappen folgt nun die nächste Hiobsbotschaft für das österreichische Imperium. Innerhalb weniger Jahre muss der Rennstall Racing Bulls offenbar verkauft werden.

In der Formel 1 soll es künftig nicht mehr zulässig sein, dass ein Eigentümer mehrere Teams unter seinen Fittichen hat. Mit diesen Worten belebt der Formel 1 Journalist Joe Saward in seinem Newsletter eine bereits bekannte Debatte neu.

Schon vor einigen Jahren gab es Gerüchte, dass Red Bull sein Schwesterteam abstoßen müsse, da Konkurrenten wie McLaren es als unangebracht empfanden, dass ein Besitzer die Kontrolle über mehrere Rennställe ausübt. Danach verschwand das Thema für eine Weile vom Radar.

Doch laut Saward flammt die Diskussion nun wieder auf. Der Brite verweist auf Gespräche im Paddock, die immer häufiger geführt werden und inhaltlich darauf abzielen, ein Verbot für Mehrfacheigentümer durchzusetzen.

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Racing Bulls ist Kundenteam, Red Bull ein Werksteam

Gegner eines Modells wie bei Racing Bulls kritisieren, dass ein Eigentümer bei Abstimmungen einen zu großen politischen Einfluss ausüben kann. Wenn Red Bull Racing gegen einen bestimmten Punkt votiert, wird Racing Bulls dem in der Praxis folgen.

Saward nennt das Jahr 2031 als potenziellen Zeitpunkt für eine entsprechende Reglementänderung. 2031 ist das Jahr, in dem eine neue kommerzielle Vereinbarung (Concorde Agreement) zwischen den Teams und der Formel 1 geschlossen werden muss.

Die Konzernmutter Red Bull betont unterdessen weiterhin gebetsmühlenartig, dass Red Bull Racing und Racing Bulls völlig unabhängig voneinander agieren. Dennoch bezieht Racing Bulls die maximal zulässige Anzahl an Komponenten von Red Bull.

Auch die Red Bull Ford Motoren werden künftig gemeinsam genutzt. In dieser Hinsicht fungiert Racing Bulls als Kundenteam von Red Bull, während Red Bull Racing als Werksteam gilt. Während der europäischen Saisonläufe teilen sich beide Teams zudem sogar die Hospitality.

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