Formel 1

Toto Wolff versucht F1-Comeback von Christian Horner zu verhindern

Toto Wolff versucht F1-Comeback von Christian Horner zu verhindern

Spektakuläres Gerücht sorgt für neue Brisanz im Formel-1-Paddock.

Einem Bericht der britischen Zeitung The Telegraph zufolge bereitet Mercedes-Teamchef Toto Wolff offenbar ein Angebot für eine 24-prozentige Beteiligung am Alpine F1-Team vor.

Dieser Anteil hat einen geschätzten Wert von rund 550 Millionen Euro. Das Aktienpaket befindet sich derzeit im Besitz der Investmentgruppe Otro Capital, die Berichten zufolge bereit ist, es zu verkaufen.

Die potenzielle Investition sorgt für besonderes Aufsehen, da auch der ehemalige Red Bull-Teamchef Christian Horner Interesse an demselben Anteil haben soll. Horner arbeitete jahrelang bei Red Bull und verließ das Team im Juli 2025.

Seitdem wird über seine Rückkehr in die Formel 1 spekuliert. Verschiedenen Berichten zufolge könnte er ab der zweiten Jahreshälfte 2026 wieder in der Königsklasse aktiv werden.

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Zusammenarbeit zwischen Mercedes und Alpine könnte ausgebaut werden

Alpine wird häufig als sein wahrscheinlichstes Ziel genannt. Das französische Team ist derzeit ohne festen Teamchef und sieht sich mit Veränderungen in der Aktionärsstruktur konfrontiert.

Das macht das Team zu einer interessanten Option für Investoren. Horner soll daher ein Konsortium zusammengestellt haben, das die 24-Prozent-Beteiligung von Otro Capital übernehmen möchte. Das mögliche Engagement von Toto Wolff könnte diese Pläne jedoch durchkreuzen.

Wolff ist bereits Anteilseigner und Teamchef bei Mercedes und scheint dem Bericht nach zu prüfen, ob Mercedes-Benz bereit ist, seine Position in der Formel 1 über Alpine weiter auszubauen. Sollte sein Gebot angenommen werden, könnte dies die Rückkehr von Horner ins Fahrerlager blockieren.

Die Rivalität zwischen Wolff und Horner ist seit Jahren einer der bekanntesten Machtkämpfe in der Formel 1. Über ein Jahrzehnt lang standen sich die beiden direkt gegenüber, während Mercedes und Red Bull um Weltmeisterschaften kämpften.

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Ein potenzielles Investment von Wolff bei Alpine würde diese Rivalität neu entfachen. Die Situation ist zudem besonders interessant, da Alpine ab der Saison 2026 Kunde von Mercedes ist. Das Team nutzt im Rahmen einer Vereinbarung, die bis einschließlich 2030 läuft, Antriebseinheiten und Getriebe von Mercedes.

Sollte Mercedes über Wolff Anteile an Alpine erwerben, könnte die Zusammenarbeit zwischen beiden Teams weiter vertieft werden. Die Partnerschaft würde dann möglicherweise über eine normale Kunden-Lieferanten-Beziehung hinausgehen.

Ein Sprecher von Alpine reagierte zurückhaltend auf die Berichte über das angebliche Interesse von Wolff. Dem Team zufolge seien Gespräche über den 24-Prozent-Anteil eine Angelegenheit zwischen Otro Capital und potenziellen Käufern. Der Sprecher wollte keine Namen von interessierten Parteien bestätigen.

Auch Otro Capital gab auf Anfrage keinen Kommentar zur Situation ab. Ein Mercedes-Sprecher ließ jedoch verlauten, dass das deutsche Team ein wichtiger strategischer Partner von Alpine sei und Mercedes über Entwicklungen in der Eigentümerstruktur auf dem Laufenden gehalten werde.

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