Formel 1

Toto Wolff attackiert Helmut Marko frontal: „Du bist…“

Toto Wolff attackiert Helmut Marko frontal: „Du bist…“

Mercedes-Teamchef Toto Wolff mischt sich ein: Debatte um F1-Reglement für 2026 spitzt sich weiter zu

Während die Kritik unter anderem vom ehemaligen Red Bull Berater Helmut Marko anhält, verteidigt Toto Wolff den eingeschlagenen Weg des Sports und verweist auf die positiven Reaktionen der Fans. Laut Wolff ist das Bild, wonach das neue Reglement auf breite Ablehnung stößt, vollkommen falsch.

„Nicht jeder beschwert sich, aber einige Fahrer haben Probleme mit dem komplexen Elektronik-Management“, stellt er fest.

Damit räumt er ein, dass der Übergang zur neuen Fahrzeuggeneration Herausforderungen mit sich bringt, vor allem durch die größere Bedeutung des Energiemanagements. Dennoch signalisiert der Österreicher, dass die wichtigste Zielgruppe, die Fans, durchaus begeistert ist.

„Mehr als 90 Prozent von ihnen finden, dass wir derzeit unterhaltsame und spannende Rennen sehen“, sagt Wolff.

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Wolff will davon nichts wissen

Das deckt sich mit früheren Signalen, wonach die Anzahl der Überholmanöver gestiegen und die Rennen dynamischer geworden sind. Toto Wolff will daher von einer Rückkehr zu alten Regeln nichts wissen.

„Im Sport muss man sich immer weiterentwickeln“, erklärt er. Gleichzeitig plädiert er für Ausgewogenheit in der Debatte.

„Man muss beide Seiten respektieren“, findet Wolff.

„Die Leute der alten Schule, die das Alte bewahren wollen, und die neuen Fans, die genau damit zufrieden sind, wie es jetzt ist.“

Auf sportlicher Ebene sieht Wolff keine Gefahr, dass die Meisterschaft trotz des starken Starts von Mercedes langweilig wird.

„Die ersten beiden Rennen zeigen ein ganz anderes Bild“, sagt er.

„Wir haben den Speed, aber Ferrari auch. McLaren wird zurückkommen und andere Teams lernen schnell, mit dem Energiemanagement umzugehen.“

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Laut dem österreichischen Teamchef gibt es nicht nur an der Spitze Kämpfe, sondern auch im Mittelfeld, wo viel überholt wird. Wolff räumt jedoch ein, dass es noch Verbesserungspotenzial gibt, insbesondere im Qualifying.

„Was wir noch verfeinern können, ist das Qualifying-Format, bei dem wir das Energiemanagement etwas reduzieren müssen“, gibt er zu.

Dies deckt sich mit jüngsten Anpassungen der FIA, wie etwa der Senkung des Limits für den Energiespeicher, um es den Fahrern zu ermöglichen, mehr am Limit zu fahren. Die Kritik seines Landsmannes Helmut Marko lässt Wolff an sich abperlen.

„Der Doktor ist von der alten Schule. Man muss seine Meinung respektieren“, sagt er.

Marko selbst bleibt skeptisch und behauptet, dass die Spannung vor allem von den Starts von Ferrari abhänge.

„Wenn man das wegnimmt, passiert nicht viel“, so der Österreicher.

Trotz seiner Kritik erkennt Marko die Stärke von Mercedes an.

„Mercedes ist eine Klasse für sich. Und sie zeigen noch nicht einmal alles“, stellt er fest.

Gleichzeitig benennt er George Russell, auch aufgrund seiner Erfahrung, als den primären Titelkandidaten innerhalb des Teams.

Für Red Bull besteht laut Marko weiterhin Hoffnung. Durch die gestrichenen Rennen im April erhält das Team zusätzliche Zeit, um Probleme zu lösen. Damit bleibt die Meisterschaft trotz des aktuellen Vorsprungs von Mercedes weiter offen.

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