Formel 1

Sperre droht: F1-Pilot könnte nach dem Australien-GP aussetzen müssen

Sperre droht: F1-Pilot könnte nach dem Australien-GP aussetzen müssen
during the Australian Formula One Grand Prix at Albert Park on March 20, 2016 in Melbourne, Australia.

F1-Strafpunkte 2024: Wer steht kurz vor einer Rennsperre?

Das Strafpunkte-System in der Formel 1 wurde 2014 eingeführt, um die Fahrstandards zu überwachen. Piloten erhalten Strafpunkte auf ihrer Superlizenz für Vergehen wie gefährliches Fahren, das Verursachen einer Kollision oder das Abdrängen eines Gegners von der Strecke.

Wer innerhalb von zwölf Monaten zwölf Strafpunkte sammelt, erhält automatisch eine Sperre für ein Rennen. Bisher ist Kevin Magnussen der einzige Fahrer, der diese Grenze tatsächlich erreicht hat. Er musste 2024 beim Grand Prix von Aserbaidschan zusehen.

Mit Blick auf den Saisonstart 2026 in Australien befinden sich erneut einige Fahrer in der Gefahrenzone. Der Name, der dabei besonders heraussticht, ist der von Ollie Bearman.

Der Brite hat bereits zehn Strafpunkte auf seinem Konto und ist damit nur noch zwei Punkte von einer automatischen Sperre entfernt. Sein Sündenregister setzt sich aus mehreren Vorfällen im Jahr 2025 zusammen, darunter Verstöße unter Roter Flagge in Großbritannien und Monaco.

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Bearmans Punkte verfallen erst spät

Kollisionen mit Liam Lawson im Sprint von Brasilien und mit Carlos Sainz in Italien sowie ein Verteidigungsmanöver in Abu Dhabi, für das er einen Punkt erhielt. Da die meisten dieser Punkte erst im weiteren Verlauf des Jahres 2026 verfallen, wird Bearman in den ersten Rennen der Saison besonders vorsichtig agieren müssen.

Hinter Bearman folgt Liam Lawson mit sechs Strafpunkten. Der Neuseeländer sammelte seine Punkte primär durch mehrere Kollisionen im Jahr 2025, unter anderem in Bahrain, Miami und Brasilien.

Auch in Abu Dhabi erhielt er einen Punkt für sein Defensivverhalten. Obwohl er noch nicht unmittelbar am Rande einer Sperre steht, könnten ihn ein paar unglückliche Wochenenden schnell in Bedrängnis bringen.

Lance Stroll steht ebenfalls bei sechs Strafpunkten. Der Kanadier wurde unter anderem für eine Kollision mit Esteban Ocon im Sprintrennen in den USA, einen Vorfall mit Charles Leclerc in Monaco und das Abdrängen eines Konkurrenten in Kanada sanktioniert.

Genau wie bei Lawson verfallen einige seiner Punkte erst Mitte oder Ende der Saison, wodurch auch er vorerst wenig Spielraum hat.

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Kimi Antonelli folgt mit fünf Strafpunkten. Der junge Italiener erlebte eine lehrreiche, aber teils turbulente Saison mit Kollisionen mit Charles Leclerc in Zandvoort und Max Verstappen in Österreich.

Zusätzlich erhielt er einen Punkt für das Abdrängen eines anderen Fahrers in Italien. Sein Kontostand ist zwar niedriger als der von Lawson und Stroll, doch angesichts seiner begrenzten Erfahrung bleibt die Situation ein kritischer Punkt.

Carlos Sainz komplettiert die Top 5 mit vier Strafpunkten. Der Spanier kassierte unter anderem zwei Punkte für eine Kollision mit Antonelli in den USA und zwei für einen Vorfall in Bahrain.

Er konnte durch einen Antrag auf Neubeurteilung (Right of Review) weiteren Schaden begrenzen, wodurch seine Lage weniger prekär ist als die einiger Kollegen.

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