Formel 1

So ging Max Verstappen mit seinem Ex-Teamkollegen um

So ging Max Verstappen mit seinem Ex-Teamkollegen um

Liam Lawson über seine kurze Zeit als Teamkollege von Max Verstappen: So half ihm der Weltmeister durch die schwierige Phase

Der Neuseeländer wurde Ende 2024 als Ersatz für Sergio Pérez befördert, doch sein Traumdebüt im Red Bull-A-Team entwickelte sich bereits nach zwei Grands Prix zu einer herben Enttäuschung.

In Australien schied Liam Lawson aus, in China landete er sowohl im Sprint-Qualifying als auch im Hauptrennen auf dem letzten Platz. Nach diesen enttäuschenden Ergebnissen wurde er bereits zum Schwesterteam Racing Bulls zurückgestuft, wo er 2026 erneut eine volle Saison in Angriff nimmt.

Dennoch behält Lawson warme Erinnerungen an Max Verstappen als Teamkollegen, sowohl auf als auch abseits der Strecke. Im Gypsy Tales Podcast spricht er offen darüber.

„Er war so gut zu mir. Wirklich ein sehr netter Typ.“

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Verstappen war mit Lawsons Degradierung nicht einverstanden

„Als ich neu zum Team kam, war Max unglaublich freundlich und hilfsbereit.“

„Und auch danach, als alles schiefging und ich zurückgestuft wurde, blieb er korrekt zu mir.“

„Er ist einfach ein echter Racer, jemand, der nur fahren will. Alles andere drumherum ist ihm egal.“

Laut Lawson ist Verstappen „pur“ und jemand, der das Handwerk wirklich versteht, einschließlich des Drucks, der bei einem Top-Team wie Red Bull herrscht. Diese kollegiale Haltung machte in einer Phase, in der seine eigene Zukunft auf dem Spiel stand, den Unterschied.

Auch Verstappen selbst ließ Ende 2025 verlauten, dass er nicht hinter der Entscheidung des Teams stand, Lawson so schnell abzuschreiben. Gegenüber Viaplay sagte er damals über die Rückstufung von Lawson:

„Zwei Rennen, um sich zu beweisen, das fand ich viel zu kurz. Damit war ich nicht einverstanden.“

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„Da bekommt so ein Junge endlich seine Chance und dann wird ihm diese Möglichkeit sofort wieder weggenommen.“

„Ja, damit ruiniert man eigentlich alle Chancen, die jemand bei einem Top-Team hat.“

„Liam hat es danach bei Racing Bulls einfach gut gemacht. Aber ja, wenn man nur zwei Rennen bekommt, dann ist das nicht fair.“

Verstappen wies auch darauf hin, dass anschließend Yuki Tsunoda das Cockpit übernahm und auch er an der Seite des viermaligen Weltmeisters keine Bäume ausreißen konnte.

Nach Lawsons kurzem Abenteuer und dem gescheiterten Versuch von Tsunoda entschied Red Bull Ende 2025, Isack Hadjar zum Teamkollegen von Verstappen zu befördern. Der junge Franzose ist mittlerweile der sechste Teamkollege von Max seit dem Abschied von Daniel Ricciardo im Jahr 2018.

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