Formel 1

Schwerwiegendes Problem bei den 2026er-Boliden entdeckt

Schwerwiegendes Problem bei den 2026er-Boliden entdeckt
BAHRAIN, BAHRAIN - FEBRUARY 13: Andrea Kimi Antonelli of Italy driving the (12) Mercedes AMG Petronas F1 Team W17 Oscar Piastri of Australia driving the (81) McLaren MCL40 Mercedes Alexander Albon of Thailand driving the (23) Williams FW48 Mercedes Sergio Perez of Mexico driving the (11) Cadillac F1 Team Ferrari and Esteban Ocon of France driving the (31) Haas F1 VF-26 Ferrari line up to practice their race start procedures during day three of F1 Testing at Bahrain International Circuit on February 13, 2026 in Bahrain, Bahrain. (Photo by Mark Sutton - Formula 1/Formula 1 via Getty Images)

Esteban Ocon warnt vor neuem Formel-1-Problem: Werden die Rennstarts zum nächsten Sorgenkind?

Bereits während der Wintertests in Bahrain fiel auf, dass verschiedene Fahrer ungewöhnlich lange warten mussten, bis sie die Kupplung kommen lassen konnten und ihre Autos tatsächlich von der Linie wegkamen.

Laut Ocon ist dies die direkte Folge des Wegfalls der MGU-H, jener Komponente des Hybrid-Antriebsstrangs, die den Turbolader auf Drehzahl hielt. Ohne die MGU-H dauert es länger, bis die nötige Drehzahl erreicht ist, was zur Folge hat, dass das Turbo-Lag beim Anfahren wieder eine entscheidende Rolle spielt.

Esteban Ocon wird 2026 erneut für Haas an den Start gehen und äußerte während einer Medienrunde in Bahrain seine Bedenken.

„Wir arbeiten natürlich gemeinsam mit dem Team daran.“

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Mit einem schlechten Start verliert man künftig das halbe Feld

„Es ist offensichtlich, dass das Turbo-Lag ein großes Thema ist, aber wir müssen uns an die Regeln anpassen,“ erklärte der französische Pilot.

„Es wäre nicht schön, wenn die Top-Drei künftig anderthalb Minuten warten müssen, bis die letzten Autos stehen, und man dann mit kalten Reifen in Richtung Kurve 1 fährt.“

Nach Einschätzung des Franzosen werden die Abstände beim Erlöschen der Ampel in dieser Saison deutlich größer sein als in den Vorjahren. Während ein schlechter Start früher höchstens ein oder zwei Plätze kostete, könnten Fahrer nun auf einen Schlag das halbe Feld verlieren, so die Sorge von Ocon.

„Wir machen Schritt für Schritt Fortschritte, aber es ist noch in einer frühen Phase.“

„Leider ist dies nicht die beste Strecke, um Starts zu üben, da das Gripniveau sehr niedrig ist. Sehr seltsam, aber das gilt für alle.“

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Auch George Russell sieht das neue Startprozedere als ein zentrales Thema für 2026. Der Brite fährt für Mercedes und wies im Gespräch mit GPblog ebenfalls auf das Wegfallen der MGU-H als Ursache für den langsamen Aufbau der Drehzahl hin.

Die Turbos müssen nun eigenständig in Schwung kommen, was mehr Zeit in Anspruch nimmt und den Start verzögert. Russell glaubt jedoch, dass Ferrari dort möglicherweise einen Vorteil hat, bedingt durch die spezifische Konfiguration und Größe ihres Turboladers.

Es ist ein Detail, das seiner Meinung nach den Unterschied ausmachen könnte, wenn die Lichter ausgehen.

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