Formel 1

Red Bull-Ikone wechselt zu Aston Martin: Die Entscheidung ist gefallen

Red Bull-Ikone wechselt zu Aston Martin: Die Entscheidung ist gefallen
drives during the Canadian Formula One Grand Prix at Circuit Gilles Villeneuve on June 8, 2014 in Montreal, Canada.

Aston Martin bemüht sich um Ruhe angesichts anhaltender Gerüchte über einen möglichen Wechsel von Jonathan Wheatley.

Teamrepräsentant Pedro de la Rosa hat klargestellt, dass das britische Team an seiner aktuellen Struktur festhält und keine weiteren Veränderungen vornehmen möchte.

Die Spekulationen um Wheatley haben in den letzten Wochen deutlich zugenommen, nachdem er sein Amt bei Audi niedergelegt hat. Offiziell geschah dies aus persönlichen Gründen, doch im Paddock wird weithin angenommen, dass er offen für eine Rückkehr in das Vereinigte Königreich ist.

Gleichzeitig kämpft Aston Martin mit sportlichen Problemen, was die Gerüchte über einen möglichen Wechsel an der Spitze weiter anheizt. De la Rosa reagierte jedoch entschlossen, als er auf die Situation angesprochen wurde.

„Jonathan ist weg. Wir sollten eigentlich keine Dinge kommentieren, die im Gange sind.“

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Wheatley kommt vorerst nicht zu Aston Martin

„Wir wissen nicht, warum er gegangen ist. Wir kennen die Situation nicht.“

Damit versuchte er, die Spekulationen direkt zu dämpfen. Noch deutlicher wurde er in Bezug auf die interne Situation bei Aston Martin.

„Das Einzige, was wir wissen, ist, dass wir einen Teamchef haben, und das ist Adrian Newey, und das bleibt auch so.“

„Wir müssen an unsere Struktur glauben und sie nicht ständig verändern.“

Diese Aussage ist bemerkenswert, da es zuletzt vermehrt Zweifel an der Rolle von Newey als Teamchef neben seinen technischen Verantwortlichkeiten gab. Auf die direkte Frage, ob Wheatley kurzfristig zu Aston Martin kommen wird, antwortete De la Rosa kurz und knapp.

„Vorerst nicht.“

Er betonte dabei, dass er aus Respekt vor Wheatley nicht über dessen Zukunft spekulieren wolle. Neben der Unruhe in der Führungsebene gab es auch eine technische Debatte rund um den Motorenpartner Honda.

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Adrian Newey hatte zuvor angedeutet, dass Aston Martin nach der Rückkehr von Honda in die Formel 1 mit einem Personalmangel beim japanischen Hersteller konfrontiert war. Honda-Chef Koji Watanabe hat diese Darstellung nun korrigiert.

„Wie ich bereits sagte, hat es Zeit gekostet, die Organisation neu aufzubauen. Das war wohl seine Sorge, aber inzwischen verfügen wir über ausreichend Struktur und Talente“, so Watanabe.

Er erklärte, dass Honda zwischen 2022 und 2023 weitestgehend aus dem Sport verschwunden war und es Zeit brauchte, alles wieder aufzubauen. Die Situation bei Aston Martin verdeutlicht, dass sich das Team an mehreren Fronten in einer schwierigen Phase befindet.

Sportliche Rückschläge, technische Herausforderungen und Gerüchte über Managementwechsel sorgen für Druck. Dennoch entscheidet sich die Führung bewusst dafür, Stabilität auszustrahlen, indem sie an der aktuellen Struktur mit Newey an der Spitze festhält.

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