Formel 1 Paukenschlag in der Formel 1: George Russell bei Mercedes entlassen Von A. Schenk 30. März 2026 F1-News Formel 1 George Russell Großer Preis von Japan Kimi Antonelli Mercedes Sieg in Suzuka: Kimi Antonelli übernimmt als jüngster Fahrer aller Zeiten die WM-Führung und erhöht den Druck auf George Russell Experte Robert Doornbos zieht bereits weitreichende Schlüsse über die Zukunft des Briten in der Königsklasse, und seine Worte sind mehr als deutlich. Nach einem schweren Crash in Melbourne zu Beginn dieser Saison erholte er sich schneller, als viele erwartet hatten. Sein Sieg in China erwies sich als Wendepunkt für den blutjungen Formel-1-Piloten. Dieser gab ihm genau die Bestätigung, die ein junges Talent braucht, um völlig befreit aufzufahren. „Wir wussten nach China, dass ihm das einen enormen Boost geben würde“, so Doornbos im Race Café von Ziggo Sport. Lies auch: Abwerbeversuch gescheitert: Red Bull wollte Ferrari-Topmann verpflichten Russell verliert Führung In Suzuka setzte der Italiener diesen Aufwärtstrend mit einem starken Qualifying und einem überzeugenden Rennsieg fort. Russell landete auf dem vierten Platz und verlor die Führung in der Meisterschaft an seinen 19-jährigen Teamkollegen (kompletten Stand hier abrufen). Für Russell ist das durchaus unangenehm. Er startete die Saison noch als Senior-Pilot des Teams, nachdem er jahrelang bei Mercedes die Oberhand behalten hatte. Seine Serie von 30 Wochenenden vor Antonelli schien seine Position langfristig abzusichern. Doch die Machtverhältnisse verschieben sich, und das in hohem Tempo. Doornbos lässt im Race Café kaum Zweifel daran aufkommen, wie er die Situation des Briten derzeit einschätzt. „Ich weiß genau, dass George jetzt denkt: Ich tue mich gerade schwer gegen meinen Teamkollegen und muss wirklich wachsam bleiben“, sagt er. Antonelli gewinnt nicht nur Rennen, sondern gewinnt mit jedem Kilometer, den er zurücklegt, an Selbstvertrauen. Der Italiener ist längst kein gewöhnlicher Rookie mehr. Wer ihn in Suzuka bei der Arbeit sah, verstand, warum Mercedes damals so viel Vertrauen in sein Potenzial hatte, dass sie ihn direkt in das Auto von Lewis Hamilton setzten. Das war an sich schon ein Statement. Doch Statements werden erst zur Realität, wenn Ergebnisse folgen – und Antonelli liefert diese Ergebnisse nun tatsächlich ab. Er ist der jüngste Spitzenreiter in der Geschichte der Formel-1-Weltmeisterschaft und verdankt diesen Rekord seiner eigenen Leistung, nicht dem Pech anderer. Verstappen bekommt Vorrang Die eigentliche Bombe platzt, als das Gespräch im Race Café auf Max Verstappen kommt. Ein Zuschauer fragt, ob Russell Mercedes verlassen muss, falls Antonelli in diesem Jahr den Titel holt. Doornbos antwortet ohne Umschweife und bringt dabei sofort den Namen des dreimaligen Weltmeisters ins Spiel. Verstappen hat zwar einen Vertrag bei Red Bull Racing, doch sollte Mercedes jemals die Chance bekommen, ihn zu verpflichten, ist der Ausgang für Russell absehbar. „Wenn sie Max Verstappen bekommen können, bin ich mir sicher, dass einer das Feld räumen muss – und dann ist es George, der sich nach einem neuen Arbeitgeber umsehen darf“, so Doornbos. Ein Team wie Mercedes wähle immer die beste verfügbare Option, und Verstappen gilt laut der Logik nach wie vor als der beste Fahrer seiner Generation. Artikel geht weiter unter dem X-Post. Es ist der Unterschied zwischen einem guten und einem außergewöhnlichen Piloten. „Dieses Magische, das Kimi Antonelli jetzt schon in seiner erst zweiten Saison zeigt, das hat George nicht“, bilanziert Doornbos. Dieses Fazit ist schmerzhaft, aber deutlich. Ob es tatsächlich so weit kommt, hängt von mehreren Faktoren ab, die sich momentan noch nicht vorhersagen lassen. Verstappen ist vorerst fest an Red Bull gebunden, und es gibt keinen konkreten Anlass zu der Annahme, dass ein Abschied kurzfristig bevorsteht. Möglicherweise erst zur nächsten Saison. Doch in der Formel 1 ändern sich die Umstände schnell und unerwartet. Verträge laufen aus. Teams orientieren sich neu. Und die Leistungen auf der Strecke entscheiden letztlich darüber, welche Türen offen bleiben und welche zufallen. Sollte dieser Moment jemals kommen, werden die Siege von Antonelli in China und Japan die Argumente liefern, die Mercedes für eine Entscheidung benötigt. Für Russell bedeutet das schlichtweg, dass jedes Rennwochenende zählt. Lies auch: Max Verstappen zur Mäßigung aufgerufen: „Respektiere das“ Lies auch: Formel 1 live aus dem Pool: Dieses Rennen macht es in dieser Saison möglich Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? 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