Formel 1 Nico Rosberg kritisiert Max Verstappen nach Aussage über Liam Lawson: „Nicht besonders nett“ SPA, BELGIUM - JULY 17: Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing looks on in the garage prior to practice ahead of the F1 Grand Prix of Belgium at Circuit de Spa-Francorchamps on July 17, 2026 in Spa, Belgium. (Photo by Mark Thompson/Getty Images) // Getty Images / Red Bull Content Pool // SI202607170220 // Usage for editorial use only // Von A. Schenk 24. August 2026 F1-News Formel 1 Liam Lawson Max Verstappen Nico Rosberg Liam Lawson überrascht bei Zandvoort-Debüt: Max Verstappens Reaktion stößt Ex-Weltmeister sauer auf Liam Lawson schlüpfte in Zandvoort unerwartet in die Hauptrolle bei Red Bull und beendete den Großen Preis der Niederlande auf dem siebten Platz. Im Qualifying fehlte ihm lediglich etwas mehr als eine Zehntelsekunde auf Teamkollege Max Verstappen, was angesichts seiner kurzen Vorbereitungszeit als bemerkenswert bezeichnet werden darf. Der Neuseeländer wurde Hals über Kopf berufen, nachdem sich Isack Hadjar in der letzten Woche der Sommerpause das Handgelenk gebrochen hatte. Yuki Tsunoda gab im gleichen Zeitraum sein Formel-1-Comeback bei Racing Bulls, wo er als Elfter knapp außerhalb der Punkte landete und Teamkollege Arvid Lindblad hinter sich hielt. Verstappen zeigte sich am Samstagabend kaum beeindruckt von den beiden Joker-Einsätzen. Laut dem viermaligen Weltmeister sind die Unterschiede zwischen den Fahrern durch das diesjährige Reglement deutlich geringer geworden, wodurch der Anschluss an die etablierten Namen seiner Meinung nach weniger schwierig sei als früher. „Besonders im Qualifying ist es heutzutage mit diesen Autos viel einfacher, das Limit zu finden, da man an viele Stellen kommt, an denen die Batterie fast leer ist und alles etwas leichter auf den Punkt zu bringen ist“, so Max Verstappen, der damit vor allem auf das Energiemanagement verwies. Lies auch: Max Verstappen bricht sein Schweigen und wendet sich an seine Fans Rosberg vermisst ein Kompliment Nico Rosberg reagierte lachend, als Sky Sports-Expertin Naomi Schiff diese Worte nach dem Rennen zitierte. Der ehemalige Weltmeister fand nämlich, dass Verstappen seinem temporären Teamkollegen durchaus etwas mehr Anerkennung hätte zollen können – besonders nach einem Wochenende, an dem Lawson fast keine Vorbereitungszeit hatte und sofort auf einer engen Strecke landete, auf der Fehler direkt bestraft werden und das Publikum massenhaft für jemand anderen gekommen war. „Nicht besonders nett von ihm, das zu sagen, oder?“, so Rosberg, der hinzufügte, dass ein Kompliment definitiv angebracht gewesen wäre. „Er hätte seinen Ersatzmann auch für die großartige Arbeit loben können, die er geleistet hat!“ Schiff relativierte dieses Bild umgehend, indem sie die Bemerkungen in einem breiteren Kontext als nur den Ersatz-Einsatz sah. „Ich denke nicht, dass es Kritik an Liam war. Ich glaube eher, dass es Kritik am aktuellen Zustand dieser Autos war“, so die Expertin. Text geht weiter unter dem Bild. Sechs Punkte und ein deutlicher Schritt nach vorn Verstappen selbst kam am Sonntag nicht weit, da er bereits in der Eröffnungsrunde auf nasser Strecke die Kontrolle über sein Auto verlor. Dadurch lag die Verantwortung für das Red Bull-Ergebnis vollständig bei Lawson, der sich den Rest des Nachmittags zwischen Konkurrenten behauptete, die über deutlich mehr Speed verfügten. Letztlich sprangen sechs Punkte heraus – die niedrigste Ausbeute des Rennstalls seit Japan, wo vier Zähler geholt wurden. Red Bull war in Zandvoort nämlich nicht mehr als die vierte Kraft im Feld, was in der Lücke von rund dreißig Sekunden zwischen Lawson und den Top 6 deutlich wurde. Von einer strukturellen Wende beim Rennstall kann vorerst also keine Rede sein, trotz des Resultats des Ersatzfahrers. Dennoch ist der Fortschritt des Fahrers selbst schwer zu leugnen. Anfang letzten Jahres, während seiner kurzen und schwierigen Phase als Stammfahrer bei Red Bull, verlor Lawson etwa acht Zehntel pro Runde auf Verstappen, während er diesen Rückstand an diesem Wochenende um etwa drei Viertel reduzierte. Für den Großen Preis von Italien wird er wieder bei Racing Bulls erwartet, auch wenn er in Zandvoort gezeigt hat, dass die zweite Chance anders verläuft als die erste. Lies auch: Verstappen kann Red Bull trotz Mega-Vertrag vorzeitig verlassen Lies auch: Drei Fahrer erhalten Strafpunkte nach Verstappen-Crash in Zandvoort Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? 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