Formel 1 Morddrohungen gegen F1-Piloten nach Zwischenfall auf der Strecke FIA President Mohammed Ben Sulayem speaks with Red Bull's Max Verstappen following qualifying at Silverstone Circuit, Northamptonshire ahead of the British Grand Prix on Sunday. Picture date: Saturday July 5, 2025. (Photo by Bradley Collyer/PA Images via Getty Images) Von A. Schenk 26. März 2026 Esteban Ocon F1-News Formel 1 Franco Colapinto Großer Preis von China Haas-Pilot Esteban Ocon findet deutliche Worte gegen Online-Hass nach dem Großen Preis von China. Nach einer Kollision mit Franco Colapinto wurde der Franzose mit Beleidigungen und sogar Morddrohungen überschwemmt. Der Haas-Pilot fordert nun harte Maßnahmen gegen dieses Verhalten und stellt klar, dass so etwas keinen Platz im Sport hat. Der Zwischenfall ereignete sich während des Rennens in Shanghai, als Ocon mit Colapinto kollidierte. Der Haas-Fahrer übernahm sofort die Verantwortung und erhielt von den Stewards eine Strafe, die er akzeptierte. Trotz der Berührung gelang es Colapinto, noch in die Top Zehn zu fahren, was auch für Esteban Ocon eine Erleichterung war. Nach dem Rennen suchte Ocon das persönliche Gespräch mit seinem Kollegen, um die Situation zu klären. „Das Wichtigste für mich war, mit Franco zu sprechen und ihm zu sagen, wie ich die Sache sehe und dass es mir leid tut, weil es mein Fehler war“, sagte er. Lies auch: FIA verhängt kuriose Geldstrafen gegen zwei F1-Fahrer noch vor dem Rennstart Ocon erhielt Unterstützungsbrief von FIA-Präsident Ben Sulayem „Wir haben ein gutes Gespräch geführt und zwischen uns war alles in Ordnung.“ Online nahm der Vorfall jedoch eine deutlich düstere Wendung. Ocon sah sich einer Welle von Hasskommentaren ausgesetzt. „Im Netz ist viel passiert“, gab er zu. „Aber diese Art von Verhalten darf absolut nicht toleriert werden und muss weitreichende Konsequenzen haben.“ Er betonte, dass derartige Äußerungen dem Sport schaden und strengere Strafen nötig sind, um dagegen vorzugehen. Die FIA scheint diese Sorgen ernst zu nehmen. Ocon enthüllte, dass er ein Unterstützungsschreiben von FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem erhalten hat. Artikel geht weiter unter dem Bild. Der Verbandschef setzt sich bereits seit längerer Zeit mit der Initiative United Against Online Abuse gegen Online-Hass ein. Dieses Programm wurde ins Leben gerufen, um Sportler, Offizielle und Beteiligte vor der zunehmenden digitalen Aggression zu schützen. Auch innerhalb des Haas-Teams erhielt Ocon Rückendeckung. Teamchef Ayao Komatsu lobte seinen Fahrer ausdrücklich für sein Verhalten nach dem Vorfall. „Esteban hat sofort zugegeben, dass es sein Fehler war“, sagte er. „Er hat es direkt im Auto gesagt und danach auch mit Franco gesprochen. Das ist genau die Art und Weise, wie ich mir das Verhalten unserer Fahrer vorstelle.“ Lies auch: George Russell zeigt nach dramatischem Ausfall in Kanada sein wahres Gesicht Lies auch: Valtteri Bottas reagiert auf Gerüchte um Aus bei Sauber Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 FIA verhängt kuriose Geldstrafen gegen zwei F1-Fahrer noch vor dem Rennstart Formel 1 George Russell zeigt nach dramatischem Ausfall in Kanada sein wahres Gesicht Formel 1 Valtteri Bottas reagiert auf Gerüchte um Aus bei Sauber Formel 1 Helmut Marko meldet sich zurück und benennt die größte Gefahr für Mercedes: „Das ist ihre einzige Schwäche“ Formel 1 Jeremy Clarkson teilt gegen F1-Pilot aus nach desaströsem Besuch auf seinem Bauernhof Formel 1 Isack Hadjar nach Platz fünf beim Kanada-GP: „Wo ist unser Speed geblieben?“
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