Formel 1 Maulkorb verpasst: F1-Team erteilt Fahrern Sprechverbot SHANGHAI, CHINA - MARCH 15: Liam Lawson of New Zealand driving the (30) Visa Cash App Racing Bulls VCARB 03 RB Ford leads Carlos Sainz of Spain driving the (55) Williams FW48 Mercedes and Fernando Alonso of Spain driving the (14) Aston Martin F1 Team AMR26 Honda at the start during the F1 Grand Prix of China at Shanghai International Circuit on March 15, 2026 in Shanghai, China. (Photo by Mark Thompson/Getty Images) // Getty Images / Red Bull Content Pool // SI202603150261 // Usage for editorial use only // Von A. Schenk 6. April 2026 Adrian Newey Aston Martin F1-News Formel 1 Honda Ambitionen reichen bis in den Himmel – Aston Martin fährt den eigenen Ansprüchen noch hinterher Aston Martin erlebte einen angespannten Vorlauf zum Großen Preis von Japan, was unter anderem der sensiblen Situation rund um Motorenpartner Honda geschuldet war. Interne Kritik und technische Probleme sorgten für zusätzlichen Druck, während sich das Team der Empfindlichkeiten beim japanischen Publikum bewusst war. Bereits im Vorfeld des Rennwochenendes räumte Honda ein, mit anhaltenden Vibrationsproblemen in der Power Unit zu kämpfen. Die Lösung dieser Probleme erfordert mehr Zeit als gedacht, was die Erwartungen für die laufende Saison dämpfte. Gleichzeitig sorgten frühere Aussagen von Adrian Newey für Unruhe, der sich kritisch über die Zusammenarbeit mit dem japanischen Hersteller geäußert hatte. Honda versuchte diese Spannungen zu relativieren und gab an, dass beide Seiten konstruktiv zusammenarbeiten. Dennoch war man sich bei Aston Martin bewusst, dass öffentliche Kritik an Honda in Suzuka nicht gut ankommen würde. Lies auch: LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring Die Probleme bei Aston Martin liegen nicht nur bei Honda Laut einer Analyse eines anonymen ehemaligen Technischen Direktors, der unter dem Pseudonym Andrew Garrison agiert, entschied sich das Team daher bewusst für einen anderen Ansatz. „Ich denke, dass sich die lokalen Medien und Fans sehr wohl im Klaren darüber sind, dass Aston Martin selbst auch eine Teilschuld an der aktuellen Situation trägt.“ Damit wird deutlich, dass die Probleme nicht ausschließlich bei Honda liegen. Garrison fügte hinzu, dass Kritik und gegenseitige Schuldzuweisungen in Suzuka daher nicht willkommen waren, weshalb das Team eine eher zurückhaltende Haltung einnahm. Diese Strategie führte zu dem, was intern als Maulkorb-Politik bezeichnet wurde. Das Team konzentrierte sich stattdessen voll auf die Performance und die Datenanalyse, um ein besseres Verständnis für die Power Unit und das Chassis zu gewinnen. Artikel geht weiter unter dem Bild. Laut Garrison zeigte dieser Ansatz Wirkung, da beide Autos das Rennen ohne größere Zwischenfälle beendeten. Dennoch bleibt die Performance hinter den Erwartungen zurück. Der AMR26 erwies sich auf den Geraden als deutlich zu langsam. Fernando Alonso verlor im Qualifying mehr als 2,7 Sekunden und hatte an bestimmten Messpunkten mit Geschwindigkeitsdefiziten von bis zu 14 km/h zu kämpfen. Das deutet auf strukturelle Defizite hin. Laut der Analyse liegt die Ursache hierfür nicht allein bei Honda. „Während Honda beim Antrieb nachlegen muss, müssen Newey und sein Team auch mehr Speed aus dem Chassis herausholen.“ Damit wird deutlich, dass das Auto nicht optimal auf die Power Unit abgestimmt ist. Der AMR26 wurde offenbar entwickelt, ohne die Anforderungen des Motors ausreichend zu berücksichtigen. Dies deckt sich mit früheren Signalen von Honda, wonach man Aston Martin eine Mitverantwortung für die Vibrationsprobleme zuschreibt. Die Partnerschaft steht somit unter Druck, trotz offizieller Erklärungen, dass beide Parteien an einem Strang ziehen. Mit einer Pause von mehreren Wochen bis zum nächsten Rennen in Miami hat Aston Martin nun die Gelegenheit, gemeinsam mit Honda Verbesserungen umzusetzen. Die kommende Phase wird entscheidend sein, um ein weiteres Abgleiten der Saison zu verhindern und das Vertrauen innerhalb der Kooperation wiederherzustellen. Lies auch: George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“ Lies auch: Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring Formel 1 George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“ Formel 1 Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden Formel 1 F1-Teamchef teilt aus: „Dieser Adrian Newey hat keine Ahnung“ Formel 1 Verstappen-Team reagiert auf Personal-Abwanderung und verkündet Paukenschlag Formel 1 Warnung an Antonelli im F1-Titelkampf: „Du musst egoistisch sein“