Formel 1

James Vowles lobt Red Bull: „Das darf man nicht unterschätzen“

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James Vowles / Gettyimages

Williams fehlte zwar in Barcelona, doch James Vowles zeigt sich beeindruckt von der Konkurrenz.

Red Bull konnte in Barcelona bereits zahlreiche Kilometer mit dem neuen Motor abspulen, den die Österreicher im vergangenen Winter in Zusammenarbeit mit Ford entwickelt haben.

Auch Williams-Teamchef James Vowles zeigt sich beeindruckt. In Barcelona fanden in der vergangenen Woche hinter verschlossenen Türen die ersten Shakedown-Testtage für 2026 statt. Dennoch sind bereits etliche Informationen über die vergangene Woche durchgesickert, wobei Red Bull als Überraschung besonders hervorgehoben wurde.

Das Team aus Milton Keynes hat zum ersten Mal in seiner Geschichte einen eigenen Motor entwickelt, dennoch wirkte Red Bull ab dem Start am Montag sofort solide. Es gab keine nennenswerten Probleme mit der Power Unit, und sowohl Red Bull als auch das Schwesterteam Racing Bulls konnten umfangreiche Daten sammeln.

Der bärenstarke Auftakt von Red Bull ist auch der Konkurrenz nicht entgangen. George Russell sprach bereits seine Anerkennung aus, und auch Williams-Teamchef James Vowles lobt die Österreicher für die neuen, selbst entworpenen Motoren.

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Der starke Start von Red Bull fiel auch der Konkurrenz auf

Williams war in der vergangenen Woche gezwungen, von der Seitenlinie aus zuzusehen, nachdem das Team selbst mit massiven Verzögerungen beim eigenen neuen Auto zu kämpfen hatte.

„Ich habe Leute vor Ort“, erklärt Vowles gegenüber unter anderem RacingNews365.

„Es wird für niemanden eine Überraschung sein, aber ich denke tatsächlich, dass es eine vielversprechende Meisterschaft werden wird.“

„Mercedes macht seine Sache von Beginn an sehr gut“, sagt Vowles.

„Sie liegen voll im Zeitplan, den sie versprochen hatten, und erreichen die geplanten Kilometerzahlen. Das ist sehr beeindruckend.“

Vowles verweist zudem auf Red Bull.

„Auch Red Bull verdient Anerkennung, denn sie haben eine Power Unit komplett bei Null entwickelt. Das darf man absolut nicht unterschätzen.“

„Sie haben fantastische Arbeit geleistet, wenn man bedenkt, wie viele Runden sie bereits gefahren sind.“

„Und dann ist da natürlich noch Ferrari. Das ist die gleiche Geschichte: Von Anfang an ziemlich beeindruckend.“

„Aber die Zeiten in Barcelona sagen letztlich wenig aus. Das wahre Bild wird man erst in Bahrain sehen“, schließt Vowles ab.

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