Formel 1 Hiobsbotschaft für Lewis Hamilton: Ferrari mit schlechten Nachrichten BUDAPEST, HUNGARY - AUGUST 01: Lewis Hamilton of Great Britain and Scuderia Ferrari is interviewed during practice ahead of the F1 Grand Prix of Hungary at Hungaroring on August 01, 2025 in Budapest, Hungary. (Photo by Joe Portlock/Getty Images) Von A. Schenk 31. März 2026 F1-News Ferrari Formel 1 Lewis Hamilton Mercedes: Kein neuer Motor für Lewis Hamilton beim Miami-GP Laut Motorsport Italia wird Ferrari die Power Unit des SF-26 vor dem vierten Saisonlauf nicht wechseln. Was Hamilton wahrscheinlich meinte, war ein Update der Energiemanagement-Software, die es den Renningenieuren ermöglicht, die Energierückgewinnung präziser zu steuern. Doch selbst das ist noch ungewiss. Ferrari verfügt hierfür zwar über eine etwa zehnköpfige Arbeitsgruppe, die an Rennwochenenden aus der Remote Garage agiert, ein konkreter Zeitplan für ein Software-Debüt in Miami steht jedoch noch nicht fest. Lewis Hamilton beendete das Rennen als Sechster, während sein Teamkollege Charles Leclerc im gleichen Auto auf das Podium fuhr. Dieser Unterschied ließ Hamilton keine Ruhe. „Charles hatte heute im gleichen Auto mehr Leistung als ich. Ich muss verstehen, warum das so ist“, so Hamilton nach dem Rennen. Der Leistungsmangel war kein Einzelfall. Hamilton musste das gesamte Rennen über seine Position verteidigen, während die Piloten um ihn herum schlichtweg über mehr Power zu verfügen schienen. Auch frische Reifen änderten nichts an dieser Dynamik. Lies auch: F1-Kalender: Termin für neues Rennen steht offenbar fest – „Ich habe da etwas gehört“ Rätselraten „Ich hatte einen guten Stint beim Reifenmanagement, aber danach fehlte mir einfach der Speed, um dranzubleiben. Es ist nie schön, wenn man nur in der Defensive ist. In Sachen Leistung konnte ich einfach niemanden hinter mir halten. Das ist wirklich verwirrend“, erklärte der Brite. Teamchef Fred Vasseur lieferte im Anschluss eine Teilerklärung. Hamilton verlor seinen Overtake-Boost, da er mehr als eine Sekunde hinter dem Vordermann lag, während seine direkten Konkurrenten diesen Boost noch nutzen konnten. Ob das die ganze Geschichte ist, bleibt unklar. „Ich hoffe, dass ich für Miami einen neuen Motor bekomme. Dann werden wir sehen, was möglich ist“, sagte Hamilton nach dem Rennen. Die Antwort lautet nun jedoch: Nein. Was das konkret bedeutet: Der SF-26 wird in Miami mit derselben Power Unit wie in Japan an den Start gehen. Ferrari arbeitet zwar an Verbesserungen, doch diese sind nicht von einem Rennen zum nächsten einsatzbereit. Die Software zur Energiesteuerung, auf die Hamilton hofft, erfordert umfangreiche Entwicklungs- und Validierungsschritte. Der Algorithmus, der alle Informationen aus vorherigen Runden sammelt und die Techniker bei der optimalen Ladestrategie unterstützt, ist noch nicht auf dem gewünschten Niveau. Die Situation bei Ferrari entspannt sich dadurch nicht. Der SF-26 war in Japan das drittstärkste Auto im Feld, wies jedoch bekannte Schwächen sowohl auf der Motorenseite als auch bei der Aerodynamik auf. Dies zeigte sich im ersten Sektor der Strecke in Suzuka sowie durch Instabilitäten am Heck beim Herausbeschleunigen aus den Kurven. Leclerc äußerte sich nach dem Rennen deutlich zu den Baustellen. „Es gibt einen klaren Punkt zur Verbesserung, und das ist die Power Unit. Aber es ist nicht nur das. Auch das Reifenfenster, die Aero und das Chassis gehören dazu. Wir werden hart daran arbeiten, den Rückstand zu verkürzen“, so der Monegasse. Artikel geht weiter unter dem X-Bericht: „Sie haben eindeutig ein gutes Auto, und wenn sie anfangen, mehr Leistung aus diesem Mercedes-Motor zu holen, werden wir weiter zurückfallen. Wir haben ein gewaltiges Stück Arbeit vor uns, um die Lücke zu schließen“, fügte Hamilton hinzu. Die anstehende Frühjahrspause aufgrund der abgesagten Rennen im Nahen Osten kommt Ferrari daher gelegen. Die Ingenieure in Maranello haben zusätzliche Zeit, um am SF-26 zu arbeiten – sowohl am Aerodynamik-Paket als auch an der Software der Power Unit. Ob der sogenannte Macarena-Flügel, mit dem Ferrari bereits seit längerer Zeit experimentiert, in Miami einsatzbereit sein wird, ist ebenfalls noch offen. Berichte aus Italien lassen eher Gegenteiliges vermuten. Für Hamilton ist die Situation unangenehm. Er belegt im Championat den vierten Platz mit 31 Punkten Rückstand auf den Führenden Kimi Antonelli. Leclerc liegt in der Tabelle vor ihm. Ferrari-Teamchef Vasseur versuchte die Spannungen zwischen seinen Fahrern zu relativieren, indem er betonte, dass beide Profis seien, die mit Druck umgehen können. Doch ein Lewis Hamilton, der gegenüber seinem Teamkollegen ein Leistungsdefizit verspürt und dafür keine Erklärung findet, ist ein unruhiger Hamilton. 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