Formel 1 Geheimnis gelüftet: So viel verdient F1-Boss Stefano Domenicali – Gigantische Summe enthüllt Von A. Schenk Heute um 11:27 F1-News Ferrari Formel 1 Stefano Domenicali Dass Stefano Domenicali der Spitzenreiter unter den FOM-Verdienern ist, war abzusehen – doch diese Summen sprengen alle Erwartungen. Formel 1-Boss Stefano Domenicali ist wenig überraschend der bestbezahlte Direktor von Formula One Management, wie aus dem beim britischen Handelsregister eingereichten Jahresbericht für 2025 hervorgeht. Domenicali leitet die Formel 1 seit Januar 2021 als Präsident und CEO, nachdem er im Motorsport bei Ferrari Karriere machte, unter anderem sieben Jahre lang als Teamchef der Scuderia. Der Italiener steht an der Spitze des operativen Arms der Weltmeisterschaft unter Liberty Media. Das jüngste Unternehmensdokument umfasst vierzig Seiten und schlüsselt neben dem operativen Wachstum und den laufenden Geschäftsrisiken der Saison 2025 auch die Vorstandsgehälter auf. Obwohl das Dokument einzelne Vorstandsmitglieder nicht namentlich nennt, machen die Zahlen deutlich, dass Domenicali der Top-Verdiener innerhalb des Unternehmens ist. Lies auch: FIA bittet Red Bull zum Rapport nach überraschender Entscheidung über Verstappens Teamkollegen Domenicali verdient mehr als alle anderen zusammen Für das Geschäftsjahr 2025 wurde das höchste Vergütungspaket für einen Direktor auf umgerechnet rund 9,2 Millionen Euro festgesetzt. Dies entspricht mehr als der Hälfte der insgesamt über 15 Millionen Euro, die an alle Direktoren ausgeschüttet wurden. Das Dokument weist darauf hin, dass dieses Paket nicht als Grundgehalt zu verstehen ist. Die Gesamteinnahmen enthalten umgerechnet etwa 2,3 Millionen Euro aus langfristigen Bonusregelungen sowie Erträge aus ausgeübten Aktienoptionen. Damit bedeutet seine Gesamtauszahlung einen leichten Rückgang gegenüber 2024, als die bestbezahlte Vorstandsposition umgerechnet rund 10,1 Millionen Euro einbrachte. Artikel geht weiter unter dem Bild. Trotz der Höhe der Bezüge hat sich Domenicali durch seinen Umgang mit der komplexen Politik und dem rasanten Wachstum der Meisterschaft breite Anerkennung erarbeitet, sowohl bei den Teams als auch bei den kommerziellen Partnern. Nach aktuellen Maßstäben für Top-Manager im globalen Entertainment- und Spitzensportsektor erscheint seine Vergütung angemessen, insbesondere angesichts des beispiellosen kommerziellen Wachstums, der wachsenden Fanbasis und der steigenden Bewertung des Sports unter seiner Führung. Anders als die übergreifenden Finanzberichte von Liberty Media bieten die Einzelzahlen der Managementgesellschaft einen detaillierten Einblick in die operativen Abläufe und die Kosten, die für die Organisation der Weltmeisterschaft erforderlich sind. Der operative Umsatz stieg um 9,2 Prozent, von umgerechnet über 450 Millionen Euro auf fast 495 Millionen Euro. Ein Großteil dieses Wachstums wurde jedoch durch einen Anstieg der Logistikkosten um acht Prozent zunichtegemacht. Dazu zählen Fracht, Reisen, TV-Produktion und technischer Support, wodurch die gesamten operativen Kosten auf umgerechnet rund 238 Millionen Euro anstiegen. Auch die Personalkosten nahmen zu, da die Stammbelegschaft von 726 auf 803 Mitarbeiter wuchs. Da die steigenden Kosten das Umsatzplus weitgehend kompensierten, verzeichnete der Gewinn vor Steuern nur einen minimalen Anstieg auf umgerechnet rund 23 Millionen Euro. Mit der Popularität wachsen auch die Kosten Das Dokument betont, dass die Absage von Veranstaltungen das größte finanzielle Risiko bleibt, da die Gebühren der Rennveranstalter den Großteil der Einnahmen ausmachen. Obwohl der Kalender 2025 ohne Unterbrechungen verlief, werden die finanziellen Auswirkungen dieses Risikos im nächsten Berichtszeitraum deutlicher werden, nach den jüngsten Kalenderanpassungen und den verschobenen Rennen im Nahen Osten. Dies betrifft unter anderem die noch laufende Entscheidungsfindung bezüglich der Grands Prix von Katar und Abu Dhabi, die die aktuelle Saison abschließen sollen. Die Zahlen verdeutlichen ein markantes Merkmal der modernen Formel 1. Während der Umsatz und die Popularität des Sports stark wachsen, steigen die Kosten für die Organisation eines globalen Kalenders mit 24 Rennen in nahezu gleichem Tempo an, wodurch die Gewinnmarge der Managementgesellschaft bescheiden bleibt. Lies auch: FIA kündigt Reform an: Alle Formel-1-Rennen ab 2027 betroffen Lies auch: Ungewohnte Startzeit: Formel 1-Rennen in Baku beginnt zu neuem Zeitpunkt Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 FIA bittet Red Bull zum Rapport nach überraschender Entscheidung über Verstappens Teamkollegen Formel 1 FIA kündigt Reform an: Alle Formel-1-Rennen ab 2027 betroffen Formel 1 Ungewohnte Startzeit: Formel 1-Rennen in Baku beginnt zu neuem Zeitpunkt Formel 1 Max Verstappen bekommt erneut einen neuen Teamkollegen: Das ist der aktuelle Stand Formel 1 Paukenschlag bei Mercedes: Toto Wolff stoppt überraschend Motoren-Deal mit Aston Martin Formel 1 Luxusproblem um Kimi Antonelli bereitet Toto Wolff Kopfzerbrechen
Formel 1 FIA bittet Red Bull zum Rapport nach überraschender Entscheidung über Verstappens Teamkollegen