Formel 1

Frühstart bei George Russell? Das sagt das Formel-1-Reglement

Frühstart bei George Russell? Das sagt das Formel-1-Reglement
BAHRAIN, BAHRAIN - FEBRUARY 20: George Russell of Great Britain driving the (63) Mercedes AMG Petronas F1 Team W17 leads Charles Leclerc of Monaco driving the (16) Scuderia Ferrari SF-26 and Carlos Sainz of Spain driving the (55) Williams FW48 Mercedes as they practice their race start procedures during day three of F1 Testing at Bahrain International Circuit on February 20, 2026 in Bahrain, Bahrain. (Photo by Joe Portlock/Getty Images)

Endlich wieder Rennaction: Die Formel 1 startet in die neue Saison

Nach dem Grand Prix von Australien entbrannte eine Diskussion über den Start von George Russell. Onboard-Aufnahmen zeigen, wie der Mercedes-Pilot offenbar kurz nach vorne rollt, bevor die Startampel erlischt. Dies löste in den sozialen Medien Spekulationen darüber aus, ob der spätere Sieger möglicherweise einen Fehlstart verursacht haben könnte.

Die Bilder belegen tatsächlich, dass sich die Vorderräder von Russells Mercedes W17 leicht bewegen, sobald die Startprozedur beginnt. Kurz darauf kommt der Wagen jedoch wieder vollständig zum Stillstand.

In dem Moment, in dem die fünf roten Lichter erlöschen und das Rennen offiziell freigegeben wird, steht Russell wieder unbeweglich und beschleunigt aus dem Stand.

Gemäß dem sportlichen Reglement der Formel 1 für 2026 liegt ein Fehlstart nur dann vor, wenn sich ein Auto in dem Moment bewegt, in dem das Startsignal offiziell erfolgt, oder wenn ein Fahrzeug nicht korrekt in seiner Startbox positioniert ist.

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Russell stand still, bevor die Ampel ausging

In Artikel B5.11.1 des Reglements ist festgelegt, dass alle Autos bei einem stehenden Start in der Zeitspanne zwischen dem Aufleuchten des dritten roten Lichts und dem Erlöschen aller roten Lichter vollständig stillstehen müssen.

Zudem muss das Fahrzeug so positioniert sein, dass der Transponder exakt registrieren kann, wann sich das Auto nach dem Startsignal zum ersten Mal bewegt.

Da Russell seinen Wagen wieder komplett zum Stoppen brachte, bevor die Ampel ausging, entspricht sein Start dieser Regel. Auch gibt es auf den verfügbaren Aufnahmen keinen Beweis dafür, dass seine Vorderreifen zum Zeitpunkt des Starts außerhalb der Markierungen seiner Startbox standen.

Das kurze Rollen des Autos wird daher nach dem Reglement nicht als Fehlstart gewertet. Der Start von Russell wird somit als legal eingestuft.

Die Stewards untersuchten nach dem Rennen zwar einige Vorfälle rund um die Startphase, Russell war jedoch nicht davon betroffen. Eine der Untersuchungen betraf Franco Colapinto.

Er erhielt eine Stop-and-Go-Strafe, weil ein Teammitglied sein Auto berührt hatte, nachdem das 15-Sekunden-Signal vor dem Start bereits erfolgt war. Auch gegen Nico Hülkenberg wurde im Zusammenhang mit der Startphase ermittelt.

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