Formel 1

FIA untersucht bizarren Crash im ersten Training von Suzuka

FIA untersucht bizarren Crash im ersten Training von Suzuka

Kurioser Zwischenfall: Spektakulärer Crash sorgt für Aufsehen im ersten freien Training am Freitagmorgen.

Während des ersten Freien Trainings zum Großen Preis von Japan sorgte ein Zwischenfall zwischen Sergio Perez und Alex Albon für Aufsehen, doch die FIA entschied sich letztlich gegen eine Strafe.

Beide Piloten kollidierten in Kurve 16 in Suzuka, was zu Beschädigungen und Trümmerteilen auf der Strecke führte. Der Moment ereignete sich, als beide Fahrer auf schnellen Runden unterwegs waren. Der Williams von Albon wies dabei einen höheren Top-Speed auf als der Cadillac von Perez.

Albon versuchte, seinen Kontrahenten auf der Innenseite von Kurve 16 zu überholen, doch Perez lenkte ein, ohne ihn zu bemerken, woraufhin es zur Berührung kam. Der FW48 von Albon trug dabei Schäden an der linken Fahrzeugfront davon. Im Anschluss zeigten sich beide Fahrer überrascht über den Vorfall.

„Ich weiß nicht, ob er mich überhaupt gesehen hat“, gab Albon hinterher zu Protokoll.

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Untersuchung ergab: Perez hatte Albon nicht gesehen

„Oh mein Gott, ich hatte keine Ahnung, dass der Williams neben mir war, er ist in mich hineingefahren“, ließ Perez verlauten.

Die FIA leitete umgehend eine Untersuchung des Vorfalls wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Sportliche Reglement ein. Nach Anhörung beider Fahrer und ihrer Teams kamen die Stewards jedoch zu dem Schluss, dass es sich eher um ein Missverständnis als um rücksichtsloses Fahrverhalten handelte.

Aus dem Bericht ging hervor, dass Perez Albon nicht gesehen hatte, unter anderem weil sein virtueller Spiegel nicht funktionierte. Zudem hatte sein Team ihn nicht vor dem schnell herannahenden Williams gewarnt. Das Team war davon ausgegangen, dass Albon hinter Perez bleiben würde, und unterschätzte den Geschwindigkeitsunterschied.

Auf der anderen Seite glaubte Albon, dass Perez ihm bewusst Platz machte, da der Cadillac-Pilot beim Anfahren der Kurve eine weite Linie wählte. Dadurch entstand eine Situation, in der beide Fahrer unterschiedliche Erwartungen hatten, was letztlich zur Kollision führte.

„Die Kollision war die Folge eines Missverständnisses, das auch durch mangelnde Kommunikation des Teams gegenüber Fahrer 11 verursacht wurde“, schlussfolgerten die Stewards.

Da keinem der Fahrer eine überwiegende Schuld zugewiesen werden konnte, wurde entschieden, keine weiteren Maßnahmen zu ergreifen. Der Vorfall unterstreicht, wie wichtig Kommunikation und Sichtbarkeit unter den hektischen Bedingungen einer Formel-1-Session sind, da selbst kleine Missverständnisse schnell zu Schäden und gefährlichen Situationen auf der Strecke führen können.

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