Formel 1

Ferrari überrascht alle: Leclerc distanziert Norris um 0,9 Sekunden

Ferrari überrascht alle: Leclerc distanziert Norris um 0,9 Sekunden

Charles Leclerc setzt am letzten Testtag in Bahrain die Bestzeit der gesamten Wintertests zur Formel-1-Saison 2026.

Der Monegasse war den gesamten Tag im Ferrari SF-26 im Einsatz und kristallisierte sich früh als Stammgast an der Spitze der Zeitentabelle heraus. Letztlich markierte er auf der weichen C4-Mischung eine beeindruckende Bestzeit von 1:31.992 Minuten. Damit war er fast neun Zehntelsekunden schneller als Lando Norris im McLaren.

Charles Leclerc unterstrich seine Form bereits am Vormittag mit einer Zeit von 1:33.689 Minuten. Am Nachmittag schraubte er seine Rundenzeiten kontinuierlich nach unten, zunächst auf dem Medium-Reifen (C3) und später nach dem Wechsel auf den C4. Er war damit der einzige Pilot während der sechs Testtage, dem der Sprung unter die Marke von 1:32 Minuten gelang.

Lando Norris belegte mit einem Rückstand von 0.879 Sekunden den zweiten Platz, erzielte seine persönliche Bestzeit jedoch nicht auf der weicheren C4-Mischung.

Dahinter folgten Max Verstappen im Red Bull RB22 und George Russell im Mercedes W17. Beide konzentrierten sich auf die Arbeit mit Pirelli-Prototypreifen und verzichteten auf ultimative Qualifying-Simulationen.

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Alpine zeigt im Mittelfeld auf

Dass Red Bull und Mercedes noch Reserven in der Hinterhand haben, verdeutlicht die Tatsache, dass außer Leclerc niemand die Marke von 1:32.803 Minuten unterbieten konnte, die Kimi Antonelli bereits früher in der Woche gesetzt hatte.

Der Mercedes-Pilot sorgte am Vormittag zudem für eine rote Flagge. Ein Hydraulikproblem zwang das Team zu einem vorsorglichen Wechsel der Power Unit.

Im dicht gestaffelten Mittelfeld wusste Alpine zu überzeugen. Pierre Gasly fuhr auf der weichen C5-Mischung eine Zeit von 1:33.421 Minuten und war damit einen Hauch schneller als Oliver Bearman. Der Haas-Pilot kam auf C3-Reifen auf eine 1:33.487, nachdem er ein Mammutprogramm von 170 Runden für den US-Rennstall absolviert hatte.

Gabriel Bortoleto stellte den Audi mit einer Zeit von 1:33.755 (C4) auf Rang sieben, während Rookie Arvid Lindblad mit 165 Umläufen und einer Zeit von 1:34.149 beeindruckte und damit schneller als Carlos Sainz war.

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Am Ende des Feldes gab es kaum Verschiebungen. Cadillac verpasste die ersten 100 Minuten des Tages, kam schlussendlich aber noch auf 99 Runden. Valtteri Bottas fuhr eine 1:35.290 und lag damit fast eine Sekunde hinter den Teams im Mittelfeld zurück.

Aston Martin erlebte unterdessen einen weiteren schwarzen Tag. Lance Stroll verließ die Box lediglich sechs Mal und blieb ohne gezeitete Runde, da es dem Team an Motorenkomponenten mangelte.

Auch die Batterieprobleme, die bereits Fernando Alonso ausgebremst hatten, konnten offensichtlich nicht vollständig behoben werden. Aston Martin beendet die Testfahrten in denkbar schlechter Verfassung und geplagt von anhaltenden technischen Defekten.

Nach sechs intensiven Testtagen ist die Vorbereitung auf die neue Saison abgeschlossen. Die Teams rüsten sich nun für den Saisonauftakt in Melbourne, der vom 6. bis 8. März in Australien stattfindet.

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