Formel 1 Ferrari schlägt Mercedes: Rekord-Topspeed bei den Testfahrten in Barcelona JEDDAH, SAUDI ARABIA - MARCH 09: Lewis Hamilton of Great Britain driving the (44) Mercedes AMG Petronas F1 Team W15 and Charles Leclerc of Monaco driving the (16) Ferrari SF-24 battle for track position during the F1 Grand Prix of Saudi Arabia at Jeddah Corniche Circuit on March 09, 2024 in Jeddah, Saudi Arabia. (Photo by Mark Thompson/Getty Images) Von A. Schenk 6. Februar 2026 Esteban Ocon F1-News Formel 1 Esteban Ocon beeindruckt mit Top-Speed bei F1-Tests in Barcelona. Die F1-Tests in Barcelona liegen nun schon einige Tage zurück, doch sie sorgen weiterhin für Gesprächsstoff. Dies liegt vor allem an den beeindruckenden Top-Speeds, die auf der Start-Ziel-Gerade des Circuit de Catalunya gemessen wurden. Während Pierre Gasly zuvor angab, dass sein von einem Mercedes-Motor angetriebener Alpine 345 km/h erreichte, enthüllte Esteban Ocon nun, dass er diesen Rekord bereits gebrochen hat. In einem Interview mit der französischen L’Équipe verriet Ocon, dass sein Haas-Bolide am Ende der Geraden in Barcelona eine Höchstgeschwindigkeit von 350 km/h erreichte. Das ist ein beeindruckender Wert, der laut Ocon zeigt, wie viel Leistung die neuen Hybridsysteme mit ihrer größeren Batteriekapazität auf den Geraden freisetzen können. Damit schlägt Ferrari, der Motorenlieferant von Haas, das Mercedes-Aggregat um stolze 5 km/h. Lies auch: Milliarden-Offerte: Investoren bieten 3 Milliarden Dollar für dieses F1-Team Die volle Kapazität der Batterie muss genutzt werden Der französische Pilot beschrieb das Gefühl bei diesen Geschwindigkeiten als „wahnsinnig“. „Das Gefühl bei diesem Speed ist unglaublich; so etwas habe ich noch nie zuvor gespürt.“ Ocon erklärt, dass für das Erreichen solcher Geschwindigkeiten die volle Batteriekapazität genutzt werden muss. Dies bringt jedoch auch Herausforderungen mit sich. „Da die Batterie nicht genug Energie für eine komplette Runde liefert“, erklärt Ocon. „Muss man an einigen Stellen vom Gas gehen, um vor den Bremszonen Energie zurückzugewinnen.“ Dennoch äußerte der Haas-Fahrer auch Bedenken hinsichtlich des Starts dieser neuen technischen Ära in der Formel 1. Trotz des beeindruckenden Speeds auf den Geraden glaubt Ocon, dass das Überholen im Jahr 2026 schwieriger werden könnte. „Mein erster Eindruck ist, dass das Überholen schwierig wird. Das ist vorerst nur eine Einschätzung, aber ich hoffe, dass es besser wird.“ Diese Aussagen können als Warnung verstanden werden. Trotz des technologischen Fortschritts und der hohen Geschwindigkeiten könnte ein Mangel an Überholmöglichkeiten die Rennen weniger spektakulär machen. Die FIA und die Teams müssen daher sorgfältig über technische Entscheidungen nachdenken, die die Action auf der Strecke fördern, wie etwa aerodynamische Anpassungen oder die Effektivität des DRS. Letztlich steckt die F1-Saison 2026 jedoch noch in den Kinderschuhen. Es gibt noch reichlich Raum für Entwicklungen, und wie immer wird das echte Urteil erst gefällt, wenn in Melbourne die Lichter für das erste Rennen ausgehen. Lies auch: Hiobsbotschaft für Red Bull und Max Verstappen Lies auch: Nach Belgien-GP: Zwei F1-Piloten fliegen gemeinsam mit Fans in easyJet-Maschine zurück Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Milliarden-Offerte: Investoren bieten 3 Milliarden Dollar für dieses F1-Team Formel 1 Hiobsbotschaft für Red Bull und Max Verstappen Formel 1 Nach Belgien-GP: Zwei F1-Piloten fliegen gemeinsam mit Fans in easyJet-Maschine zurück Formel 1 Red Bull findet Nachfolger für GianPiero Lambiase Formel 1 Rucking: Warum das Training mit Zusatzgewicht Körper und Geist stärker fordert als klassisches Gehen Formel 1 Nervöser Max Verstappen: „Die schießen mich ab, wenn ich so weitermache“
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