Formel 1 Fernando Alonso warnt: „Das ist jetzt wirklich am gefährlichsten“ BAHRAIN, BAHRAIN - FEBRUARY 13: A concerned Fernando Alonso of Spain and Aston Martin F1 Team observes operations in the Aston Martin garage during day three of F1 Testing at Bahrain International Circuit on February 13, 2026 in Bahrain, Bahrain. (Photo by Kym Illman/Getty Images) Von A. Schenk 8. April 2026 F1-News Fernando Alonso Formel 1 Großer Preis von Monaco Oliver Bearman Alonso warnt vor F1-Neuausrichtung: Kinderkrankheiten vorhanden – doch das größte Problem wird übersehen Fernando Alonso hat vor einer spezifischen Gefahr gewarnt, die das neue Formel-1-Reglement mit sich bringt und die bislang kaum beachtet wurde. Nicht die Rennen, sondern das Qualifying stellt laut dem zweimaligen Weltmeister das größte Risiko dar. Der schwere Crash von Oliver Bearman in Suzuka, bei dem er mit enormer Geschwindigkeit in die Mauer einschlug, um dem langsamer fahrenden Alpine von Franco Colapinto aufgrund unterschiedlichen Energiemanagements auszuweichen, hat die Sicherheitsdiskussion erneut entfacht. Bearman musste beim Aufprall 50G wegstecken und humpelte mit einem geprellten Knie von seinem Auto weg. Es hätte für Bearman weitaus schlimmer ausgehen können, und diese Erkenntnis sickert im Paddock langsam durch. Alonso sieht eine vergleichbare oder sogar noch größere Gefahr im Qualifying heraufziehen. Dort kann der Geschwindigkeitsunterschied zwischen einem Auto auf einer Aufwärmrunde und einem Fahrzeug auf einer schnellen Runde laut Alonso noch weitaus extremer ausfallen. Lies auch: LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring Monaco war mit 20 Autos bereits zu eng „Der gefährlichste Teil ist meiner Meinung nach das Qualifying“, wird der Weltmeister von 2005 und 2006 zitiert. „Wenn jemand auf einer Aufwärmrunde fährt und jemand anderes auf einer schnellen Runde ist, ist der Geschwindigkeitsunterschied enorm. „Nehmen wir Orte wie Baku, Singapur oder Monaco.“ „Das sind alles Stadtkurse mit langen Geraden, und ohne Ausweichmöglichkeiten oder Auslaufzonen wird das schwierig.“ „Und erst recht mit 22 Autos, wenn man an Monaco denkt“, so Alonso nach dem Großen Preis von Japan. Der letzte Punkt gewinnt zusätzlich an Relevanz. In dieser Saison sind in Q1 22 statt 20 Autos unterwegs. Auf einer Strecke wie Monaco war es bereits mit 20 Fahrzeugen eng. Die schmalen Stadtkurse verzeihen keinerlei Fehler, und die Betonmauern stehen überall direkt neben der Piste. Artikel geht weiter unter dem Bild. Eine Situation wie die zwischen Colapinto und Bearman auf einer Strecke ohne Auslaufzonen ist kaum vorstellbar, und die Folgen könnten verheerend sein. Das Problem wird durch die Arbeitsweise der neuen 2026er Power-Units verursacht. Autos, die Energie zurückgewinnen, verzögern dramatisch, während ein nachfolgendes Auto seine Batterie für maximale Beschleunigung nutzt. Die dadurch entstehende Geschwindigkeitsdifferenz kann 50 km/h oder mehr betragen. Auf einer offenen Strecke wie Suzuka führte dies bereits zu einer lebensgefährlichen Situation. Auf einem Stadtkurs wie Baku oder Monaco, wo die Mauern überall nah stehen und Ausweichen fast unmöglich ist, werden die Risiken um ein Vielfaches größer. Alonso äußerte seine Hoffnung auf Nachbesserungen, blieb aber skeptisch. „Wir werden sehen, ob es noch ein paar Verbesserungen in die richtige Richtung gibt“, so der Aston Martin-Pilot. Diese Vorsicht ist verständlich, da frühere Versuche der FIA, das Problem anzugehen, kaum Wirkung zeigten. Die Senkung des Energielimits im Qualifying von 9 MJ auf 8 MJ für Japan sorgte laut mehreren Fahrern für keinen spürbaren Unterschied auf der Strecke. In der kommenden Woche tagt die Formel-1-Kommission, wobei Sicherheit ein zentrales Thema sein wird. Die FIA hat bereits angekündigt, dass im April mehrere Sitzungen stattfinden, um das Reglement zu evaluieren. Die Frage ist, ob diese Gespräche konkret genug Ergebnisse für die von Alonso genannten Strecken liefern, die später in dieser Saison noch auf dem Kalender stehen. Der Zeitdruck ist groß, da Monaco bereits im Mai auf dem Programm steht. Fernando Alonso hat vor einer spezifischen Gefahr gewarnt, die das neue Formel-1-Reglement mit sich bringt und die bislang unterbelichtet geblieben ist. Lies auch: George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“ Lies auch: Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring Formel 1 George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“ Formel 1 Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden Formel 1 F1-Teamchef teilt aus: „Dieser Adrian Newey hat keine Ahnung“ Formel 1 Verstappen-Team reagiert auf Personal-Abwanderung und verkündet Paukenschlag Formel 1 Warnung an Antonelli im F1-Titelkampf: „Du musst egoistisch sein“