Formel 1 F1-Teamchef nach brutalem Rauswurf am Rennwochenende vor Rückkehr in neuer Rolle MONTE-CARLO, MONACO - MAY 27: <> during qualifying ahead of the F1 Grand Prix of Monaco at Circuit de Monaco on May 27, 2023 in Monte-Carlo, Monaco. (Photo by Dan Mullan/Getty Images) Von A. Schenk 6. März 2026 Alpine Aston Martin F1-News Formel 1 Otmar Szafnauer Otmar Szafnauer kehrt in den Motorsport zurück: Ex-Formel-1-Teamchef wird CEO und Managing Partner bei Van Amersfoort Racing (VAR) in der Formel 2 und Formel 3. Der 61-jährige US-Amerikaner war seit seinem Abschied bei Alpine im Jahr 2023 ohne feste Rolle. Szafnauer verfügt über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung im F1-Paddock und wurde vor allem durch seine lange Zeit bei Force India bekannt, wo er 2009 begann und mehr als zehn Jahre blieb. Als das Team 2019 vom Milliardär Lawrence Stroll übernommen wurde, blieb er als Teamchef im Amt, während das Team zunächst als Racing Point und später als Aston Martin firmierte. Im Januar 2022 verließ er Aston Martin und wurde einen Monat später als Team Principal von Alpine vorgestellt. Seine Amtszeit dort dauerte jedoch nur anderthalb Jahre. Während des Rennwochenendes zum Grand Prix von Belgien 2023 wurde überraschend bekannt gegeben, dass sowohl Szafnauer als auch Sportdirektor Alan Permane entlassen wurden. Lies auch: F1-Kalender: Termin für neues Rennen steht offenbar fest – „Ich habe da etwas gehört“ VAR hat einen Ruf bei der Entwicklung junger Talente Nun übernimmt er also eine neue Führungsposition bei Van Amersfoort Racing. Zu seiner neuen Aufgabe erklärte Otmar Szafnauer, dass VAR einen starken Ruf bei der Ausbildung junger Talente genieße und er sich darauf freue, die nächste Phase der Teamentwicklung zu begleiten. VAR hofft, dass seine Erfahrung dem Team helfen kann, konkurrenzfähiger zu werden. In der Formel 2 gelangen dem niederländischen Team in vier Saisons lediglich zwei Siege, mit einem siebten Platz als bestem Ergebnis in der Konstrukteursmeisterschaft. In der Formel 3 lief es etwas besser mit sechs Rennsiegen und einem fünften Platz in der Meisterschaft als Bestwert in der vergangenen Saison. Ein aktueller F1-Fahrer mit VAR-Vergangenheit ist Franco Colapinto, der 2022 für das Team in der Formel 3 an den Start ging. Szafnauer äußerte sich später auch über sein Aus bei Alpine. Seiner Aussage nach wollte das Team eine andere Unternehmenskultur einführen und dabei Mitarbeiter ersetzen, die schon lange für den Rennstall tätig waren. Er sagte, dass er damit nicht einverstanden war, da das Signal laut ihm sonst gelautet hätte: „Mach deinen Job gut und du wirst gefeuert.“ Zudem betonte er, dass er nichts mit dem geplatzten Oscar Piastri-Deal bei Alpine zu tun hatte. Dieser Fehler sei bereits im November 2021 unterlaufen, noch bevor Szafnauer im März 2022 beim Team anfing, da die Vertragsunterlagen nicht korrekt eingereicht worden waren. Lies auch: Ex-Pilot fordert Rauswurf von Verstappen: „Das kann man nicht akzeptieren“ Lies auch: Mika Häkkinens Tochter feiert erste Siege im Youngster-Alter Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 F1-Kalender: Termin für neues Rennen steht offenbar fest – „Ich habe da etwas gehört“ Formel 1 Ex-Pilot fordert Rauswurf von Verstappen: „Das kann man nicht akzeptieren“ Formel 1 Mika Häkkinens Tochter feiert erste Siege im Youngster-Alter Formel 1 Kimi Antonelli schreibt Geschichte mit 200.000-Dollar-Wahnsinnskauf Formel 1 Bizarre Begründung: Adrian Newey lehnte F1-Fahrer wegen zu langem Oberkörper ab Formel 1 Exodus bei Red Bull: Diese Mitarbeiter haben das Team in den letzten fünf Jahren verlassen