Formel 1

F1-Pilot Lance Stroll kassiert über 8 Minuten(!) Zeitstrafe

F1-Pilot Lance Stroll kassiert über 8 Minuten(!) Zeitstrafe

Lance Stroll feiert GT-Rückkehr nach sieben Jahren: Strafen-Chaos bei Debüt auf dem Circuit Paul Ricard überschattet Sieg der Teamkollegen

Der kanadische Formel 1-Pilot griff für Comtoyou Racing im Aston Martin GT3 Vantage mit der Startnummer 18 ins Lenkrad. Seine Teamkollegen waren der ehemalige Manor F1-Fahrer Roberto Merhi und Mari Boya, ein Talent aus der Formel 2 und Teil des Aston Martin Academy-Programms.

Das Sechsstundenrennen endete für das Trio auf einem enttäuschenden 48. Platz im Gesamtklassement. In ihrer eigenen Klasse überquerten sie die Ziellinie als Fünfzehnte. Dieses Ergebnis wurde massiv durch Zeitstrafen von insgesamt acht Minuten und 25 Sekunden beeinflusst.

Boya verursachte eine Kollision und musste eine Stop-and-Go-Strafe absitzen. Stroll selbst kassierte eine Minute Strafe für das Ignorieren blauer Flaggen sowie weitere 115 Sekunden für das Überschreiten der Track Limits.

Vier zusätzliche Minuten kamen für das Team hinzu, da blaue Flaggen mehrfach missachtet wurden. Drei Minuten und 40 Sekunden landeten zudem wegen wiederholten Verlassens der Strecke auf dem Konto der Mannschaft.

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GT3 bei Formule 1-Fahrern voll im Trend

Dass Stroll an den Start ging, lag unter anderem an Gesprächen mit Max Verstappen, der im Mai selbst beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring im Einsatz ist.

„Wir haben darüber gesprochen, wen ich kontaktieren sollte, und da er bereits im GT-Sport aktiv ist, haben wir uns ein wenig darüber unterhalten“, so Stroll. „Jeder genießt GT3-Autos, es sind einfach Fahrzeuge, die Spaß machen.“

In puncto reinem Speed zeigte Stroll unterdessen, dass er mithalten kann. Seine schnellste Rundenzeit von 1:54.472 Minuten lag nur fünf Tausendstelsekunden über der Zeit seines Teamkollegen Merhi. Damit bewegte er sich auf dem Niveau der Schnellsten im Feld.

Während die Startnummer 18 durch die Strafen weit zurückfiel, feierten seine Teamkollegen bei Comtoyou Racing den Gesamtsieg. Die Nummer 7 mit Nicki Thiim, Marco Sørensen und Mattia Drudi legte eine beeindruckende Aufholjagd hin.

Der Mercedes-AMG vom Team Mann-Filter mit der Startnummer 48 dominierte den Großteil des Abends, doch eine späte Safety-Car-Phase mischte die Karten neu. Thiim profitierte davon: Er schloss zu Lucas Auer auf und passierte den Österreicher neun Minuten vor dem Ende nach einem kleinen Fehler von Auer. So sicherte sich Comtoyou doch noch den Sieg.

Für Stroll war es der erste Ausflug in die GT3-Klasse. Zuvor bestritt er bereits 2016 und 2018 die 24 Stunden von Daytona, doch der GT3-Sport war für ihn Neuland.

Das komplette Rennen kann unten angesehen werden (einschließlich niederländischem Kommentar).

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