Formel 1

Coulthard überrascht über Funkspruch von Liam Lawson beim GP von China

Coulthard überrascht über Funkspruch von Liam Lawson beim GP von China

Liam Lawson gibt in der neuen Formel-1-Saison Gas – doch ein Funkspruch sorgt für Stirnrunzeln

Liam Lawson beeindruckte am Wochenende des China Grand Prix, doch ein auffälliger Funkspruch sorgte bei de Analysten David Coulthard und Jolyon Palmer für Fragezeichen.

Der Racing Bulls-Pilot fuhr mit zwei siebten Plätzen starke Ergebnisse ein, sowohl im Sprint als auch im Rennen am Sonntag, und kommt damit aktuell auf acht Punkte. Damit liegt er gleichauf mit Max Verstappen. Vor allem sein Reifenmanagement wurde lobend hervorgehoben.

Während des Rennens kam es jedoch zu einem interessanten Moment, als sein Teamkollege Arvid Lindblad auf einer anderen Strategie hinter ihm lag und sichtlich schneller war. Als Lindblad zur Attacke ansetzte, meldete sich Lawson über den Boxenfunk.

„Ich verliere so nur unnötig Zeit…“

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Bei einem Team wie Racing Bulls ist die Vorrangbehandlung ein sensibles Thema

Sein Renningenieur antwortete, dass man die Situation prüfe, doch der Moment erregte die Aufmerksamkeit der Kommentatoren. Coulthard verstand zwar Lawsons Intention, äußerte jedoch Bedenken.

„Er sagt im Grunde: Jede Runde, in der ich gegen meinen Teamkollegen kämpfe, verliere ich Zeit.“

„Aber letztendlich geht es um die Pace. Wenn Lindblad schneller ist, muss er einfach vorbei.“

Jolyon Palmer wurde noch deutlicher.

„Was erwartet er denn? Dass Lindblad einfach hinter ihm bleibt und sein eigenes Rennen ruiniert?“

„Sie sind auf unterschiedlichen Strategien unterwegs, es gibt keinen Grund, sich darüber zu beschweren.“

Die Kritik entspringt einem klassischen F1-Dilemma: Teamorder versus freies Racing. Besonders so früh in der Saison und erst recht bei einem Team wie Racing Bulls ist es ein sensibles Thema, einem Fahrer den Vorzug zu geben.

Trotz dieses Moments kann Lawson auf ein starkes Wochenende zurückblicken. Teamchef Alan Permane fand lobende Worte. Er pries vor allem Lawsons fehlerfreies Rennen unter Druck.

„Mit acht Punkten nach Hause zu fahren an einem Wochenende, an dem wir eigentlich nicht schnell genug waren, ist ein außergewöhnliches Ergebnis.“

„Er stand massiv unter Druck von Hadjar und hat sich keinen einzigen Fehler erlaubt.“

Für Teamkollege Lindblad lief es weniger gut. Er wurde durch das Timing des Safety Cars benachteiligt und sah seine Punkte-Chancen nach einem Dreher schwinden.

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