Formel 1 Charles Leclerc fordert Änderungen der FIA nach kostspieligen Problemen Von A. Schenk 27. März 2026 Charles Leclerc F1-News Ferrari Formel 1 Lewis Hamilton Ferrari sieht klares Problem im aktuellen Formel-1-Reglement: FIA laut Scudería unter Zugzwang Laut Charles Leclerc verliert das Team im Qualifying derzeit eine absurde Menge an Zeit durch die Art und Weise der Energiefreigabe. Obwohl sich Ferrari in den Rennen als härtester Herausforderer von Mercedes positioniert hat, hinkt das Team in den Qualifikationen hinterher. Weder Leclerc noch Lewis Hamilton konnten sich bisher eine Pole Position sichern. Der Rückstand auf Mercedes ist jedes Mal spürbar, wobei sich Abstände von einigen Zehntelsekunden als entscheidend erweisen. Nach der Analyse der ersten beiden Rennwochenenden hat Ferrari eine auffällige Ursache ausgemacht. Leclerc zufolge entsteht das Problem, sobald ein Fahrer in einer Kurve auch nur minimal vom Gas geht. Das hat nämlich massive Auswirkungen auf den Energieaufbau und die Leistung auf der folgenden Geraden. Leclerc spricht von einer frustrierenden Situation. Lies auch: LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring Vor allem in den Kurven gewinnt Mercedes viel Zeit „Wir melden diese Situationen der FIA und ich bin sicher, dass es in Zukunft Änderungen geben wird, um das anzugehen“, sagt er. „Es ist fast schon absurd, eine halbe Sekunde zu verlieren, nur weil man irgendwo auf der Strecke ganz leicht das Gas lupft.“ „Wir sprechen hier von zwei oder drei Prozent weniger Gaszugabe, praktisch nichts, fast so, als würde dein Fuß zittern“, erklärt er. „Damit rechnet man nicht und es ist sehr frustrierend, besonders wenn es im Q3 passiert.“ Laut Ferrari handelt es sich hierbei nicht um ein kleines Detail, sondern um ein strukturelles Problem im Rahmen des neuen Reglements zum Energiemanagement. Es beeinflusst die Performance über eine gesamte Runde direkt und macht es schwierig, konstant am Limit zu fahren. Artikel geht weiter unter dem Bild. Zusätzlich zu diesem Problem verfügt Mercedes über einen Vorteil bei der Traktion. Besonders am Kurvenausgang können George Russell und Kimi Antonelli schneller beschleunigen, was zusätzlichen Zeitgewinn bringt. Dieser Unterschied kommt zu dem Energieproblem hinzu, mit dem Ferrari ohnehin schon kämpft. Leclerc räumt ein, dass Ferrari nicht nur auf das Regelwerk zeigen darf. Er arbeitet selbst an Anpassungen seines Fahrstils, unter anderem durch die Verbesserung seiner Bremstechnik im Simulator. Teamkollege Hamilton scheint sich nämlich schneller an die neue Fahrzeuggeneration angepasst zu haben. Im Fahrerlager wird erwartet, dass die FIA das Thema ernst nimmt, zumal sich mittlerweile mehrere Teams und Fahrer kritisch zum Energiemanagement äußern. Mit den jüngsten Anpassungen des Qualifying-Reglements in Japan scheint der erste Schritt bereits getan, doch Ferrari hofft auf weitere Änderungen, um für ausgeglichenere Wettbewerbsbedingungen zu sorgen. Lies auch: George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“ Lies auch: Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring Formel 1 George Russell teilt gegen Erzrivalen aus: „Da hat man Verstappen nicht klagen hören“ Formel 1 Keine Hoffnung für die F1-Fans: Der FIA sind bei Regeländerungen die Hände gebunden Formel 1 F1-Teamchef teilt aus: „Dieser Adrian Newey hat keine Ahnung“ Formel 1 Verstappen-Team reagiert auf Personal-Abwanderung und verkündet Paukenschlag Formel 1 Warnung an Antonelli im F1-Titelkampf: „Du musst egoistisch sein“