Formel 1

Carlos Sainz unzufrieden mit Williams: Spanier schickt düstere Prognose an sein Team

Carlos Sainz unzufrieden mit Williams: Spanier schickt düstere Prognose an sein Team

Fehlstart in die Formule 1-Saison 2026: Carlos Sainz übt deutliche Kritik an den Problemen bei Williams

Nach zwei Rennen ist klar, dass das Team weit hinter den eigenen Erwartungen zurückbleibt und an mehreren Fronten Probleme hat, die dringend gelöst werden müssen.

Williams hoffte nach einem relativ starken Jahr 2025, unter den neuen Reglementen einen deutlichen Schritt nach vorne zu machen. Diese Ambition scheint sich vorerst nicht zu erfüllen.

Das Team kämpfte bereits früh mit Rückschlägen, als man als einziger Rennstall beim wichtigen Shakedown in Barcelona fehlte. Diese fehlende Vorbereitungszeit wirkt sich noch immer auf die Performance auf der Strecke aus. Carlos Sainz spricht offen über die Situation.

„Wir wissen, dass wir zu langsam sind.“

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In Shanghai holte Sainz sogar noch zwei Punkte

„Wir sind zu langsam im Vergleich zu dem, wo wir sein wollten und wo wir uns erwartet hatten.“

Laut dem Spanier liegt das nicht an einem spezifischen Problem. Das Gewicht des Autos spielt eine Rolle, aber auch der Mangel an Abtrieb ist seiner Meinung nach ein sehr großer Teil des Rückstands.

Hinzu kommt, dass die Zuverlässigkeit zu wünschen übrig lässt. Teamkollege Alex Albon konnte in China aufgrund hydraulischer Probleme nicht einmal starten, während Sainz selbst in Australien das Qualifying wegen Motorproblemen verpasste.

„Wir müssen einen Schritt machen, denn wir haben zu viele Probleme in zu vielen Bereichen, und als Team müssen wir tiefer graben.“

Dennoch gelang es Sainz in Shanghai, mit einem neunten Platz noch zwei Punkte einzufahren. Dieses Resultat kam nicht von ungefähr. Er startete von Platz 17 und kam sogar mit einer Runde Rückstand auf Sieger Kimi Antonelli ins Ziel. Sainz sieht das Ergebnis daher vor allem als Motivation.

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„Ich hoffe, dass diese zwei Punkte als zusätzliche Motivation für alle dienen, zurückzukehren und härter zu arbeiten, denn das ist nicht der Ort, an dem wir sein wollten.“

Ein weiteres Problem ist, dass Williams noch immer nicht vollständig versteht, wie das Auto performt. In Australien fuhr Sainz das gesamte Rennen mit einer Beschädigung.

„Ich bin mein gesamtes Rennen in Melbourne mit einem defekten Frontflügel gefahren, daher konnte ich die Balance des Autos nicht beurteilen.“

Dadurch war China erst der erste echte Gradmesser für das Team. Auffallend ist, dass sich Sainz besonders auf die Starts konzentriert, um den Mangel an Speed zu kompensieren.

„Die Starts waren zu Beginn der Saison gut.“

Das ist kein Zufall, denn durch die neuen Regeln und den Wegfall der MGU-H ist die Startphase unberechenbarer geworden. Alles in allem zeichnet Williams ein besorgniserregendes Bild. Das Team muss gleichzeitig Gewicht reduzieren, mehr Downforce finden und zuverlässiger werden.

Ohne schnelle Verbesserungen droht 2026 zu einer Saison zu werden, in der Punkte Mangelware bleiben und die Ambitionen erneut nach unten korrigiert werden müssen.

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