Formel 1 Beben in der Formel 1: Horner kehrt als Teamchef zurück Christian Horner during the team principals press conference ahead of the Formula 1 British Grand Prix at Silverstone Circuit in Northampton, Great Britain on July 5, 2024. (Photo by Jakub Porzycki/NurPhoto) Von A. Schenk 9. April 2026 Aston Martin Christian Horner F1-News Formel 1 Red Bull Die Akte Christian Horner in der Formel 1 ist offenbar doch noch nicht endgültig geschlossen. Christian Horner scheint mit der Formel 1 noch nicht abgeschlossen zu haben. Fast ein Jahr nach seinem erzwungenen Abschied bei Red Bull tauchen sein Name und der von Aston Martin immer häufiger im selben Kontext auf. Der schwierige Saisonauftakt des britischen Teams hat dafür den idealen Nährboden geschaffen. Horner wurde im Juli 2025 nach über zwanzig Dienstjahren bei Red Bull entlassen. In dieser Zeit führte er das Team zu acht Fahrertiteln und sechs Konstrukteurs-Meisterschaften. Sein Abgang fiel mit einem breiteren Exodus von Schlüsselfiguren zusammen. Auch Adrian Newey, Jonathan Wheatley, Rob Marshall und Will Courtenay verließen Red Bull. Dass Horner und Newey inzwischen in denselben Paddock-Gesprächen auftauchen – wenn auch bei einem völlig anderen Rennstall – ist eine der bemerkenswertesten Nebenhandlungen der Saison 2026. Aston Martin erlebt nämlich einen Albtraum von einem Saisonstart. Die Zusammenarbeit mit Honda, die 2023 als historischer Schritt angekündigt wurde, hat bislang vor allem Elend gebracht. Anhaltende Vibrationsprobleme mit der Power Unit machten das Auto kaum fahrbar. Lies auch: LIVESTREAM: Max Verstappen jagt über den Nürburgring Lance Stroll bereut Newey als Teamchef Adrian Newey ließ vor dem Eröffnungsrennen in Melbourne wissen, dass Fernando Alonso nicht mehr als 25 Runden am Stück fahren konnte, ohne das Risiko permanenter Nervenschäden einzugehen. Bei Lance Stroll lag die Grenze mit 15 Runden sogar noch niedriger. In China schied Alonso in Runde 33 aus, während Stroll bereits nach zehn Runden aufgeben musste. Newey wurde im vergangenen November zusätzlich zu seiner Rolle als Managing Technical Partner zum Teamchef ernannt. Diese Entscheidung von Lawrence Stroll geriet schnell in die Kritik. Newey ist ein außergewöhnlicher Ingenieur, doch die öffentlichen und politischen Verantwortlichkeiten, die mit der Rolle eines Teamchefs einhergehen, liegen weit außerhalb seiner Komfortzone. Seine zögerlichen Pressekonferenzen in Melbourne und seine öffentliche Kritik an Honda, die das Verhältnis zum japanischen Motorenpartner weiter verschlechterte, haben dieses Bild bestätigt. Artikel geht weiter unter dem Bild. Mehrere Quellen berichten, dass Stroll die Ernennung von Newey zum Teamchef inzwischen bereut und aktiv nach einem Nachfolger sucht. Der spanische F1-Journalist Antonio Lobato legte sich fest. „Es mangelt bei Aston Martin derzeit an Führung.“ „Ich weiß aus zuverlässiger Quelle, dass sie einen neuen Teamchef suchen, und zwar mit sofortiger Wirkung.“ Newey würde in diesem Szenario in seine ursprüngliche Rolle als technischer Partner zurückkehren, in der er sich auf das Auto statt auf das Management konzentrieren kann. Horner wurde in diesem Zusammenhang schnell mit dem vakanten Posten in Verbindung gebracht. Die BBC meldete, dass er tatsächlich ein Treffen mit Stroll hatte. Horner selbst hat verlauten lassen, dass er in die Formel 1 zurückkehren möchte, aber nicht einfach nur als Teamchef. Er will Anteile an seinem neuen Team erwerben. „Ich komme nur für etwas zurück, das gewinnen kann. Ich will nicht zurückkehren, es sei denn, ich habe eine Aufgabe und echten Einfluss,“ so Horner zu Beginn dieses Jahres. Dass er Teilhaber werden möchte, passt dazu, wie Newey bei Aston Martin eingestiegen ist, was die Option prinzipiell machbar macht. Dennoch scheint Horner derzeit nicht der Favorit zu sein. Verschiedenen Berichten zufolge ist er bei Aston Martin nicht länger ernsthaft im Gespräch. Jonathan Wheatley hat Audi vorzeitig verlassen und gilt als der naheliegendste neue Teamchef. Der Brite genießt inzwischen mehr Rückhalt. Newey selbst würde lieber Wheatley an Bord holen als Horner. Aston Martin dementierte alle Spekulationen und bestätigte Newey erneut in seiner Rolle. Ob dieses Dementi das letzte Wort ist, bleibt abzuwarten. Die Saison ist erst drei Rennen alt und die Situation bei Aston Martin alles andere als stabil. Horner wird in den Paddock-Gesprächen weiterhin auftauchen, solange das Team keine überzeugenden Antworten auf seine Probleme findet. 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