Formel 1

Aston Martin im freien Fall: Fernando Alonso mit Hiobsbotschaft

Aston Martin im freien Fall: Fernando Alonso mit Hiobsbotschaft
BAHRAIN, BAHRAIN - FEBRUARY 13: A concerned Fernando Alonso of Spain and Aston Martin F1 Team observes operations in the Aston Martin garage during day three of F1 Testing at Bahrain International Circuit on February 13, 2026 in Bahrain, Bahrain. (Photo by Kym Illman/Getty Images)

Krise bei Aston Martin spitzt sich zu: Fernando Alonso findet deutliche Worte zur Saison 2024

Nach einem erneut enttäuschenden Wochenende beim Großen Preis von China wächst der Druck auf das Team, das mit fundamentalen technischen Problemen und einer unzuverlässigen Honda-Antriebseinheit kämpft.

Während des Rennens in Shanghai wurde der Ernst der Lage schmerzlich deutlich. Fernando Alonso hatte mit extremen Vibrationen im Auto zu kämpfen und wurde sogar kurz dabei gefilmt, wie er die Hände vom Lenkrad nehmen musste.

Dieser Moment symbolisiert, wie problematisch der AMR26 derzeit ist. Dabei handelte es sich nicht um einen isolierten Vorfall, sondern um ein wiederkehrendes Muster aus technischen Defekten und Ausfällen.

Beide Piloten von Aston Martin erreichten erneut nicht das Ziel. Lance Stroll schied bereits nach neun Runden aus, während Alonso das Rennen ebenfalls vorzeitig aufgeben musste. Damit häufen sich die Probleme und die Saison droht bereits frühzeitig verloren zu gehen.

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Erholung wird in zwei Phasen erfolgen

Nach dem Rennen lieferte Alonso eine bemerkenswert ehrliche Analyse der Situation. Auf die Frage, wann mit Besserung zu rechnen sei, antwortete er ungefiltert.

„Schwer zu sagen. Ich weiß es wirklich nicht. Wir haben noch zu viele Probleme und zu viele unbekannte Baustellen, die jeden Tag aus dem Nichts auftauchen.“

„Es scheint also so zu sein, dass wir die Situation noch nicht unter Kontrolle haben“, fügte er hinzu.

Diese Aussage wiegt schwer, da sie nicht nur auf technische Unzulänglichkeiten, sondern auch auf eine gewisse Ratlosigkeit innerhalb des Teams hindeutet. Aston Martin scheint den Ereignissen hinterherzulaufen, anstatt eine zielgerichtete Entwicklung voranzutreiben. Dennoch sprach Alonso seinen Optimismus in Bezug auf die Belegschaft aus.

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„Wir pushen hart, wir haben sehr professionelle und talentierte Leute im Team.“

Doch selbst mit diesem Einsatz ist der Weg zurück an die Spitze lang. Laut dem Spanier wird der Aufschwung in zwei Phasen verlaufen. Zuerst muss die Zuverlässigkeit stimmen. Erst danach kann man über Performance nachdenken.

„Ich hoffe, dass wir in ein paar Grands Prix ein normales Wochenende erleben können, zumindest was das Abspulen von Runden und das Absolvieren der Sessions betrifft.“

„Konkurrenzfähig zu sein, wird mehr Zeit in Anspruch nehmen. Sobald wir die Zuverlässigkeit im Griff haben, fehlen uns immer noch Motorleistung und andere Aspekte.“

Diese Worte zeichnen ein besorgniserregendes Bild. Aston Martin kämpft derzeit nicht um Podestplätze, sondern schlichtweg darum, Rennen zu beenden. Die Zusammenarbeit mit Honda, einst als vielversprechender Schritt gefeiert, entpuppt sich vorerst als Quell der Probleme.

Mit Blick auf die kommenden Rennen steht das Team vor einer gewaltigen Herausforderung. Erst muss Stabilität her, dann erst der Speed. Für Alonso bedeutet dies eine der schwierigsten Phasen seiner Karriere, während Aston Martin in einer Saison, die gerade erst begonnen hat, immer weiter den Anschluss zu verlieren droht.

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