Formel 1 Verstappen zur Saison 2026: Für Änderungen ist es bereits zu spät Formula 1 driver Max Verstappen of Oracle Red Bull Racing participates in a press conference at the Formula 1 Melbourne media day at Albert Park in Melbourne, Australia, on March 5, 2025. (Photo by Marcel van Dorst / EYE4IMAGES/NurPhoto via Getty Images) Von A. Schenk 5. März 2026 Carlos Sainz F1-News Formel 1 Max Verstappen Formel-1-Umbruch steht bevor: Neue Regeln und Autos mit 50/50-Verteilung zwischen Verbrenner und Elektroantrieb Max Verstappen ist kein Fan der umfassenden technischen Änderungen in der Formel 1 für 2026, glaubt jedoch nicht, dass das neue Reglement vorerst noch einmal angepasst wird. Bereits während der Wintertests kritisierte der viermalige Weltmeister die neuen, stark elektrifizierten Motoren. Diese führen dazu, dass sich die Piloten deutlich intensiver mit dem Energiemanagement befassen müssen, etwa beim Einsatz und der Rückgewinnung elektrischer Energie. Verstappen bezeichnete die neue Fahrzeuggeneration zuvor als Formel E auf Steroiden und sprach sogar von Anti-Racing. Auch andere Fahrer äußerten im Vorfeld des Saisonauftakts in Melbourne ihre Bedenken, wo die neuen Regeln erstmals unter echten Rennbedingungen getestet werden. Williams-Pilot Carlos Sainz erklärte beispielsweise, dass die FIA genau auf das Feedback der Fahrer hören und möglicherweise bereit sein müsse, die Regeln im Laufe der Saison nachzubessern. Lies auch: Abwerbeversuch gescheitert: Red Bull wollte Ferrari-Topmann verpflichten Regeln werden über Jahre bestehen bleiben Verstappen glaubt hingegen, dass es dafür bereits zu spät ist. Seiner Meinung nach wurde bereits so viel Geld in das neue Reglement investiert, dass der Sport vorerst nicht mehr davon abweichen wird. Er geht daher davon aus, dass diese Regeln über Jahre hinweg Bestand haben werden. Bezüglich des neuen Autos und Motors von Red Bull zeigte sich Verstappen wiederum optimistischer. Im Jahr 2026 startet das Team erstmals mit einer eigenen Power Unit, die von Red Bull Powertrains in Zusammenarbeit mit Ford entwickelt wurde. Verstappen gab an, während der Tests angenehm überrascht gewesen zu sein, wie gut sich im Auto alles anfühlte, trotz der Komplexität des neuen Regelwerks. Dennoch glaubt er nicht, dass Red Bull derzeit das schnellste Auto stellt. Basierend auf den Eindrücken der Testfahrten in Bahrain scheint es, dass Mercedes und Ferrari vorerst einen kleinen Vorsprung haben. Laut Verstappen will Red Bull natürlich noch schneller werden, er räumt jedoch ein, dass das Team zum Saisonstart aktuell wohl nicht der Maßstab ist. Lies auch: Max Verstappen zur Mäßigung aufgerufen: „Respektiere das“ Lies auch: Formel 1 live aus dem Pool: Dieses Rennen macht es in dieser Saison möglich Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Abwerbeversuch gescheitert: Red Bull wollte Ferrari-Topmann verpflichten Formel 1 Max Verstappen zur Mäßigung aufgerufen: „Respektiere das“ Formel 1 Formel 1 live aus dem Pool: Dieses Rennen macht es in dieser Saison möglich Formel 1 F1-Pilot schlägt nach 50G-Crash Alarm: „Wir sind gewarnt“ Formel 1 Max Verstappen erhält Warnung vor Nürburgring-Rennen: „Nicht drängeln“ Formel 1 Jos Verstappen warnt vor Red Bull-Chaos: „Das Team bricht auseinander!“