Formel 1

Sergio Perez unter Beschuss nach „dummem“ Crash mit Valtteri Bottas

Sergio Perez unter Beschuss nach „dummem“ Crash mit Valtteri Bottas

Erstmals beide Cadillacs in China im Ziel – Sergio Pérez hätte dies fast verhindert

Beim Großen Preis von China hat Cadillac zum ersten Mal in seiner noch jungen Formule 1-Historie beide Autos ins Ziel gebracht, doch der Moment wurde von einem Zwischenfall in der Anfangsphase überschattet.

Sergio Pérez war unmittelbar nach dem Start in eine Kollision mit Teamkollege Valtteri Bottas verwickelt, was zu deutlicher Kritik von Experte Jolyon Palmer führte. Laut Palmer war die Aktion von Pérez unnötig und unklug, insbesondere angesichts der aktuellen Situation des Teams.

„Das ist so dumm. Und dumm ist noch mild ausgedrückt“, stellte er fest.

Der ehemalige F1-Pilot wies darauf hin, dass Cadillac derzeit vor allem darauf fokussiert ist, Daten zu sammeln und Rennen zu beenden, da sich das Team noch in der Aufbauphase befindet und schlichtweg Erfahrung benötigt. Pérez räumte seinen Fehler nach dem Rennen umgehend ein.

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Moment hätte verhindert werden können

Laut Palmer hätte die Situation einfach vermieden werden können. Er erklärt, dass der Mexikaner besser hätte einschätzen müssen, dass kein Platz für ein Überholmanöver vorhanden war.

„Er hätte wissen müssen, dass Bottas keinen Platz hatte. Da waren auch noch andere Autos um ihn herum“, so Palmer.

Die Kritik wird dadurch verschärft, dass Cadillac momentan das langsamste Team im Grid ist. Daher ist das Risiko aggressiver Manöver in der Eröffnungsrunde laut Experten schlichtweg nicht gerechtfertigt.

„Cadillac will einfach nur das Rennen zu Ende fahren. Warum versucht ein Fahrer, der als Letzter startet, so eine gewagte Aktion?“

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Obwohl beide Autos letztlich ohne größere Schäden auf den Plätzen dreizehn und fünfzehn das Ziel erreichten, spricht Palmer von Glück. Er bezeichnet den Zwischenfall als potenziell schädlich für die Entwicklung des Teams.

„Wenn man das Auto beschädigt, selbst wenn es nur der Frontflügel ist, verliert man wertvolle Daten darüber, wie das Bauteil performt“, erklärt er.

Er zieht daraus eine klare Schlussfolgerung für den Ansatz, den Cadillac seiner Meinung nach verfolgen sollte.

„Betrachtet es einfach als eine Trainingseinheit“, rät er.

Damit meint er, dass sich das Team vorerst auf Stabilität und Lerneffekte konzentrieren muss, anstatt Risiken für minimalen Ertrag einzugehen. Dass Pérez zudem seinen eigenen Teamkollegen traf, macht die Situation laut Palmer besonders schmerzhaft.

„Selbst wenn es nicht sein Teamkollege gewesen wäre, war es keine gute Aktion. Aber das macht es nur noch schlimmer.“

Der Vorfall unterstreicht den schwierigen Start von Cadillac in der Formel 1, wo Zuverlässigkeit und Entwicklung derzeit wichtiger sind als unmittelbare Resultate.

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