Formel 1 Regen-Chaos droht: Letzter GP der Niederlande steht vor möglichem Abschied im Nassen ZANDVOORT, NETHERLANDS - AUGUST 25: Max Verstappen of the Netherlands driving the (1) Oracle Red Bull Racing RB20 leads Lando Norris of Great Britain driving the (4) McLaren MCL38 Mercedes at the start during the F1 Grand Prix of Netherlands at Circuit Zandvoort on August 25, 2024 in Zandvoort, Netherlands. (Photo by Bryn Lennon - Formula 1/Formula 1 via Getty Images) Von A. Schenk 17. August 2026 F1-News Formel 1 Großer Preis der Niederlande Max Verstappen Wetterprognose für den Großen Preis der Niederlande 2026: So wird das Wetter beim Dutch GP Wer 2023 auf den Tribünen in Zandvoort saß, weiß noch genau, wie schnell ein sonniger Rennsonntag in ein Wasserballett umschlagen kann Max Verstappen startete damals von der Pole Position und blieb zunächst draußen, als der erste Schauer von der Nordsee über die Strecke zog. Später fand er sich hinter Sergio Perez wieder, und wenige Runden vor Schluss sorgte ein erneuter Wolkenbruch sogar für eine Rote Flagge. Der Limburger behielt einen kühlen Kopf und gewann sein Heimrennen zum dritten Mal in Folge. Da der Grand Prix der Niederlande am kommenden Wochenende zum vorerst letzten Mal im Kalender steht, scheint das Wetter eine Wiederholung dieses Szenarios vorzubereiten. Der Regenradar liefert nämlich dasselbe Bild. Während die Niederlande in den vergangenen Wochen noch unter einer kräftigen Sommersonne lagen, macht diese in dieser Woche Platz für graue Wolken und Schauer, die bis einschließlich Sonntag über dem Badeort hängen bleiben. Lies auch: Max Verstappen meldet sich nach Horror-Crash erstmals zu Wort und richtet Botschaft an seine Fans Nasser Super-Samstag Das Wochenende hat in diesem Jahr einen etwas anderen Charakter als die vorangegangenen, da der Dutch GP zum ersten Mal als Sprint-Wochenende ausgetragen wird. Am Freitag haben die Fahrer um 12.30 Uhr im einzigen Freien Training nur eine Stunde Zeit, um das Set-up der Autos zu finden, bevor um 16.30 Uhr direkt das Sprint-Qualifying folgt. Nach der aktuellsten Prognose von Weeronline geschieht dies bei Temperaturen um die 20 Grad, mit einer Regenwahrscheinlichkeit von 90 Prozent und insgesamt etwa 5 Millimetern Niederschlag über den Tag verteilt. Andere Wetterdienste gehen sogar von einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent und bis zu 8 Millimetern Regen aus. Artikel wird unter dem Bild fortgesetzt. Am Samstag um 12.00 Uhr gehen die Lichter für das Sprintrennen aus, und später am Nachmittag um 16.00 Uhr wird das Qualifying für das Hauptrennen ausgetragen. Es wird dann ein Grad kühler als am Freitag, während der Wind unverändert mit Stärke vier aus Nordwesten weht. Die Regenwahrscheinlichkeit liegt auch am Samstag bei rund 90 Prozent, und die erwartete Niederschlagsmenge steigt auf bis zu 6 Millimeter. Das ist genau die Session, in der Verstappen Jagd auf einen einzigartigen Rekord macht. Er sicherte sich 2021, 2022 und 2023 die Pole in Zandvoort und teilt sich den Streckenrekord von drei Poles derzeit mit René Arnoux. Eine vierte Pole würde ihn zum alleinigen Rekordhalter machen – und nach diesem Wochenende wird er dazu nie wieder die Chance bekommen. Sonntag trockenster Tag Das Rennen selbst startet am Sonntag um 15.00 Uhr und ist auf dem Papier der freundlichste Tag des Wochenendes. Die Sonne soll sich dann voraussichtlich etwa zehn Stunden lang zeigen, und die Regenmenge stagniert bei 3 Millimetern. Dennoch liegt die Wahrscheinlichkeit für einen Schauer immer noch bei rund 80 Prozent, und laut anderen Wetterdiensten fällt der Niederschlag vor allem am Nachmittag. Sollte es während einer Session regnen, die für das Klassement zählt, wäre das ein Novum in dieser Saison. Die Formel 1 hat im Jahr 2026 noch keine einzige nasse Session im Wettbewerbsmodus erlebt, und gerade mit der neuen Fahrzeuggeneration könnte das spannend werden. Die Motoren liefern die Hälfte ihrer Leistung elektrisch, und dieses massive Drehmoment beim Beschleunigen ist auf nasser Fahrbahn schwer zu dosieren. Mehrere Fahrer haben davor bereits gewarnt. Für Verstappen steht unabhängig vom Wetter genug auf dem Spiel. Mit einem Sieg würde er mit Jim Clark als Rekordsieger von Zandvoort gleichziehen, und mit einem Podiumsplatz würde er Clark und Niki Lauda als Fahrer mit den meisten Podestplatzierungen auf dieser Strecke egalisieren. Er stand bei allen fünf Ausgaben seit der Rückkehr im Jahr 2021 auf dem Podium. Er selbst schätzt vor allem die Atmosphäre auf den Tribünen. Lies auch: Max Verstappen scheidet nach heftigem Crash in Zandvoort aus Lies auch: Hiobsbotschaft für alle Fans von Max Verstappen Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? 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