Formel 1

Qualiyfing-Ergebnis zum GP Australien zeigt: Diese F1-Teams fahren vorne mit – und diese nicht

Qualiyfing-Ergebnis zum GP Australien zeigt: Diese F1-Teams fahren vorne mit – und diese nicht

Australien-Qualifying sorgt bereits für große Abstände im Formel-1-Feld

George Russell sicherte sich auf dem Kurs in Melbourne souverän die Pole Position und teilt sich die erste Startreihe mit Andrea Kimi Antonelli.

Die drittschnellste Zeit ging auf das Konto von Verstappens Teamkollege Isack Hadjar. Diese Performance gilt als eines der bemerkenswertesten Resultate des Tages.

Mit dem Qualifying in Melbourne beginnt die neue Formel 1 Saison offiziell. Die Teams haben monatelang nach dem neuen Reglement an ihren Autos gearbeitet, doch erst in Australien wurde wirklich deutlich, wie die Kräfteverhältnisse verteilt sind.

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Drama für Verstappen in Q1

Vor allem Mercedes, McLaren und Ferrari scheinen starke Autos gebaut zu haben.

Für Max Verstappen begann die Saison hingegen dramatisch. Bereits im ersten Abschnitt des Qualifyings ging es schief.

Zu Beginn seiner ersten schnellen Runde verlor er in der ersten Kurve die Kontrolle. Der Niederländer rutschte von der Strecke und konnte die Fahrt nicht fortsetzen. Damit war er sofort ausgeschieden.

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Dies bedeutet, dass Verstappen zum ersten Mal seit dem Grand Prix von Brasilien im vergangenen Jahr bereits in Q1 scheiterte.

Noch auffälliger ist seine Startposition: Max muss das Rennen in Melbourne vom letzten Platz aus in Angriff nehmen. Das ist ungewöhnlich, da er seit seinem Debütjahr 2015 in Australien fast immer von weit vorne startete.

In Q1 war George Russell bereits der schnellste Pilot. Hinter ihm klassierten sich Oscar Piastri und Lewis Hamilton.

Auch Isack Hadjar setzte sich mit der fünftschnellsten Zeit sofort in Szene. Fernando Alonso schien den Einzug in Q2 mit seinem Aston Martin fast sicher zu haben, wurde am Ende jedoch eliminiert, als Franco Colapinto eine schnellere Runde drehte.

In Q2 unterstrich Russell erneut die starke Form von Mercedes. Der Brite war satte vier Zehntelsekunden schneller als Charles Leclerc.

Andrea Kimi Antonelli lag eine weitere Zehntel dahinter. Damit setzte Russell ein deutliches Ausrufezeichen hinter die Ambitionen gegenüber der Konkurrenz.

Auch Newcomer Gabriel Bortoleto beeindruckte. Der Brasilianer stellte seinen Audi auf den zehnten Platz und erreichte damit Q3.

Seine Teilnahme am finalen Abschnitt platzte jedoch, da sein Auto kurz vor dem Start der Session liegen blieb. Racing Bulls Rookie Arvid Lindblad schaffte den Sprung ins Q3 und erlebte ein starkes Qualifying.

Der Beginn von Q3 verlief für Mercedes chaotisch. Das Team schickte Antonelli mit Kühlvorrichtungen auf die Strecke, die noch am Auto befestigt waren. Diese Teile fielen kurz darauf auf der Fahrbahn ab.

Lando Norris überfuhr diese Trümmer und beschädigte sich dabei seinen Frontflügel. Die Rennleitung musste daraufhin die Rote Flagge zeigen. Mercedes und Antonelli droht für diesen Vorfall möglicherweise noch eine Strafe.

Nach dem Neustart drehte sich die Session komplett um Russell. Er wurde seiner Favoritenrolle gerecht und markierte eine Zeit, die deutlich schneller war als die seiner Rivalen. Antonelli behauptete den zweiten Platz.

Hadjar überraschte mit einer starken Runde, die ihm den dritten Startplatz einbrachte.

Das Ergebnis zeigt, dass Mercedes vorerst eine gewichtige Rolle im Kampf um Siege spielen kann. Russell gilt ohnehin bereits seit längerer Zeit als Anwärter auf den Weltmeistertitel.

Das Rennen startet morgen um 05:00 Uhr deutscher Zeit.

Sehen Sie das Ergebnis des Qualifyings hier unterhalb:

GEORGE TAKES POLE IN MELBOURNE! 🤩 pic.twitter.com/tMVz9IO3Sw

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