Formel 1 Perez fremdelt mit der neuen F1-Generation: „Es ist zu künstlich“ Von A. Schenk 11. März 2026 Cadillac F1-News Formel 1 Sergio Pérez Valtteri Bottas Mit der neuen Formel-1-Saison kehren auch Sergio Pérez und Valtteri Bottas zurück in die Startaufstellung. Sergio Pérez keerde beim Großen Preis von Australien mit dem neuen Team Cadillac in die Formel 1 zurück, doch sein erstes Rennen fühlte sich alles andere als ein ideales Comeback an. Obwohl der US-Rennstall ein wichtiges Ziel erreichte, indem er die Renndistanz bewältigte, wurde auch deutlich, wie groß die Herausforderungen noch sind. Für Cadillac drehte sich das erste Rennwochenende vor allem darum, wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Als neues Team in der Formel 1 bestand das wichtigste Ziel darin, das gesamte Wochenende ohne größere Zwischenfälle zu absolvieren. Das gelang teilweise. Das Team bestritt die Freien Trainings sowie das Qualifying und schaffte es, mit einem Auto die Zielflagge zu sehen. Sergio Pérez überquerte die Linie schließlich mit drei Runden Rückstand auf den Sieger George Russell. Teamkollege Valtteri Bottas musste das Rennen aufgrund eines mechanischen Problems vorzeitig aufgeben. Das Wochenende verdeutlichte somit direkt, wie schwierig die Saison für das neue Team werden könnte. Lies auch: Abwerbeversuch gescheitert: Red Bull wollte Ferrari-Topmann verpflichten Der Sport hat sich laut Pérez stark verändert Neben der Performance des Autos fiel Pérez vor allem ein Aspekt der neuen Fahrzeuggeneration in der Formel 1 auf: das komplexe Energiemanagement. Der Mexikaner gab zu, dass er Schwierigkeiten hat, das Verhalten der Hybridsysteme vollständig zu durchdringen. „Es ist sehr schwierig zu verstehen, was da passiert. Manchmal lupft man das Gaspedal nur ein wenig und es verändert sich viel mehr, als man erwarten würde.“ „Teilweise kam ich mit 30 km/h mehr Überschuss an Kurve drei an, nur weil ich das Gas etwas anders weggenommen oder anders beschleunigt habe.“ „Ehrlich gesagt gibt es Dinge, die ich nicht verstehe.“ Laut Pérez fühlt sich der Sport dadurch anders an als in den Jahren, in denen er zuvor aktiv war. „Es ist eine ganz andere Formel 1 als die, an die ich gewöhnt war. Es macht eindeutig weniger Spaß.“ Artikel geht weiter unter dem Bild. „Das Racing an sich macht nicht mehr so viel Spaß wie früher, und mit diesem ganzen Energiemanagement ist es ehrlich gesagt nicht gerade toll.“ Während des Rennens bemerkte er zudem, wie stark das neue Reglement die Art des Überholens verändert hat. Als er hinter Bottas fuhr, war er überrascht, wie leicht Geschwindigkeitsunterschiede entstehen konnten. „Es hat mich überrascht, wie einfach es war, ihn zu überholen.“ „Ich dachte, ich würde näher herankommen und es würde erst am Ende der Geraden spannend werden.“ „Aber schon auf der Hälfte der Geraden lag ich fünf Meter vorne. Ich war fast sofort neben dem nächsten Auto.“ Laut Pérez führt dies zu einer Form des Racings, die sich unnatürlich anfühlt. „Ich denke, wir befinden uns alle in einem künstlichen Rennen. Es ist zu künstlich. Leider hat sich die Formel 1 massiv verändert.“ Trotz der Kritik bleibt Pérez positiv gestimmt, was den ersten Schritt von Cadillac betrifft. Das Team habe nun ein klares Bild davon, wo die Probleme liegen und was verbessert werden muss. „Für das Team war es großartig, das Rennen zu beenden.“ „Es ist schade, dass Valtteri nicht zu Ende fahren konnte, aber insgesamt war es eine gute Erholung im Verlauf des Wochenendes.“ „Wir sind mit vielen Problemen gestartet. Jetzt müssen wir große Schritte nach vorne machen.“ „Wir müssen innerhalb des Teams einen Plan umsetzen, um Fortschritte zu erzielen und die Lücke zu schließen. Ich denke, dass wir dazu in der Lage sind.“ Lies auch: Max Verstappen zur Mäßigung aufgerufen: „Respektiere das“ Lies auch: Formel 1 live aus dem Pool: Dieses Rennen macht es in dieser Saison möglich Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Abwerbeversuch gescheitert: Red Bull wollte Ferrari-Topmann verpflichten Formel 1 Max Verstappen zur Mäßigung aufgerufen: „Respektiere das“ Formel 1 Formel 1 live aus dem Pool: Dieses Rennen macht es in dieser Saison möglich Formel 1 F1-Pilot schlägt nach 50G-Crash Alarm: „Wir sind gewarnt“ Formel 1 Max Verstappen erhält Warnung vor Nürburgring-Rennen: „Nicht drängeln“ Formel 1 Jos Verstappen warnt vor Red Bull-Chaos: „Das Team bricht auseinander!“