Formel 1

Oscar Piastri knackt kuriose Bestmarke trotz zweier Ausfälle

Oscar Piastri knackt kuriose Bestmarke trotz zweier Ausfälle

McLaren-Pilot Oscar Piastri erlebt extrem schmerzhaften und historischen Start in die Formel-1-Saison 2026

Beim Großen Preis von China konnte der Australier nämlich erneut nicht an den Start gehen. Damit ist er der erste Fahrer überhaupt, der bei den ersten beiden Saisonrennen jeweils ein DNS (Did Not Start) in der Statistik stehen hat.

Die Pechsträhne begann bereits bei seinem Heimrennen in Australien, als Oscar Piastri auf dem Weg in die Startaufstellung crashte und deshalb nicht starten konnte. Eine Woche später in Shanghai folgte der nächste Rückschlag, dieses Mal aufgrund eines technischen Defekts.

Wegen einer Störung in der Elektronik der Power Unit musste sein Auto kurz vor dem Start aus der Startaufstellung geschoben werden. Mit diesem doppelten Ausfall schreibt Piastri ungewollt Geschichte.

In der langen Historie der Formel 1 mit mittlerweile mehr als 1.100 Rennen und hunderten Fahrern ist es noch nie vorgekommen, dass ein Pilot bei den ersten beiden Saisonläufen nicht einmal starten konnte. Das macht seine Situation besonders bemerkenswert und schmerzhaft.

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Probleme bei McLaren von historischem Ausmaß

Auch für McLaren selbst haben die Probleme ein historisches Ausmaß erreicht. Zum ersten Mal seit 1969 steckt das Team in der Situation, dass seine Autos in zwei aufeinanderfolgenden Rennen gar nicht erst am Start teilnehmen konnten.

Auch Teamkollege Lando Norris blieb in China vom Pech verfolgt. Er schaffte es aufgrund einer ähnlichen Elektronikstörung nicht einmal in die Startaufstellung, wenngleich es sich um ein anderes System innerhalb der Power Unit handelte. Für Norris war es das erste DNS seiner Karriere nach 154 Grand Prix Nennungen.

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Für das McLaren Team war es ein seltener Tiefpunkt. Ein doppeltes DNS gab es zuletzt im Jahr 2005 beim Großen Preis der USA, als Sicherheitsprobleme mit den Reifen dazu führten, dass beide Autos nicht starten konnten. Zudem ist es für den Rennstall das erste Mal seit 2017, dass man bei mehreren Rennen in Folge ein DNS verzeichnet.

Die Situation verdeutlicht die Anfälligkeit der aktuellen Formel 1 Generation, in der komplexe elektrische Systeme eine immer größere Rolle spielen. Für McLaren gilt es nun, schnell Lösungen zu finden, denn eine Wiederholung dieser Probleme könnte schwerwiegende Folgen für den weiteren Saisonverlauf haben.

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