Formel 1

Mercedes überrascht die Formel 1 mit komplett neuem Safety-Car

Mercedes überrascht die Formel 1 mit komplett neuem Safety-Car
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30 Jahre Safety-Car: Mercedes feiert Jubiläum beim Ungarn-GP mit neuem Dienstwagen

Mercedes enthüllte den AMG GT 63 PRO 4MATIC+ am Donnerstag auf dem Hungaroring. Das Auto ersetzt ab dem Wochenende in Budapest den AMG GT Black Series und wird damit das vierzehnte Modell, das als offizielles Safety-Car der Formel 1 fungiert, seit der deutsche Hersteller 1996 mit der Lieferung der Fahrzeuge begann.

Die neue Maschine ist das erste Formel 1-Safety-Car mit variablem Allradantrieb. Laut Mercedes sorgt dieses System für bessere Traktion sowohl unter trockenen als auch nassen Bedingungen.

Unter der Motorhaube arbeitet ein 4,0-Liter-V8-Biturbo, der 450 Kilowatt beziehungsweise 612 PS und 850 Newtonmeter Drehmoment leistet.

Mercedes hat das Auto mit Keramik-Hochleistungs-Verbundbremsanlage und einem Neungang-Getriebe ausgestattet. Das Aerodynamik-Paket wurde überarbeitet, um die Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten zu verbessern.

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Allradantrieb als spürbarste Neuerung

Ein neuer Frontsplitter, ein modifizierter Heckflügel und zusätzliche Flick-Elemente an der Frontschürze wurden hinzugefügt, um den Anpressdruck auf der Vorderachse zu erhöhen und das Auto in schnellen Kurven stabiler zu halten.

Der Heckflügel verfügt zudem über ein neues Signalsystem mit zusätzlicher Beleuchtung, um die Sichtbarkeit für die dahinterfahrenden Piloten zu verbessern. Das ist ein praktischer Aspekt, der in der Vergangenheit regelmäßig zu Beschwerden führte, besonders bei schlechter Sicht im Regen.

Im Innenraum wurde das Straßenauto an die Anforderungen der FIA angepasst. Installiert sind ein Überrollkäfig, Rennschalensitze und Sechspunktgurte, dazu kommen die während eines Grand Prix notwendigen Kommunikations-, GPS- und Kamerasysteme. Das Auto rollt auf Pirelli P Zero-Reifen und trägt bei seinem ersten Auftritt in Ungarn eine einmalige schwarz-rote Jubiläums-Beklebung.

Bernd Mayländer ist seit vielen Jahren der Stammfahrer des Safety-Cars und er erwartet, dass der Wechsel auf Allradantrieb eine der spürbarsten Verbesserungen mit sich bringt.

„Der Mercedes-AMG GT 63 PRO 4MATIC+ kombiniert als offizielles FIA F1 Safety Car ein Höchstmaß an Sicherheit mit beeindruckender Sportlichkeit und Fahrspaß.“

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„Die agile und direkte Reaktion auf Lenkbefehle passt genau. Es ist das erste Safety-Car mit Allradantrieb.“

„Das sorgt für optimale Traktion, was besonders im Zusammenspiel mit all den anderen technischen Merkmalen auffällt.“

„Das kommt beim Einlenken in Kurven und beim Herausbeschleunigen voll zur Geltung“, fährt Mayländer fort.

„Es ist ein außergewöhnliches Straßenauto. Ich freue mich nun darauf, das neue Safety-Car zum ersten Mal unter echten Bedingungen in Ungarn zu fahren.“

Simon Wilbers, Leiter von Mercedes-AMG Motorsport, hob die lange Tradition hervor.

„Seit dreißig Jahren übernehmen Mercedes-Benz und Mercedes-AMG eine besondere Verantwortung in der Formel 1 durch die Bereitstellung der Safety-Cars.“

Herausragende Performance gepaart mit Präzision

„Für uns ist es sowohl eine Ehre als auch eine Herausforderung, diese langjährige Tradition mit einem Auto fortzusetzen, das unsere eigenen Standards erneut auf ein höheres Niveau hebt.“

Laut Wilbers kombiniert das neue Auto herausragende Performance mit Präzision, Kontrolle und Sicherheit, was es zur idealen Wahl als offizielles FIA F1 Safety Car und als besonderes Straßenauto macht.

Mercedes wurde in dieser Saison zum alleinigen Lieferanten von Safety- und Medical-Cars in der Formel 1, nachdem man sich diese Verantwortung zuvor mit Aston Martin geteilt hatte.

Der Vertrag mit der britischen Marke wurde nicht verlängert, wodurch der deutsche Hersteller nun die komplette Flotte an Interventionsfahrzeugen an den Rennstrecken stellt.

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