Formel 1

Max Verstappen enthüllt Geheimnis: „Ich fahre nicht mit 102 Prozent“

Max Verstappen enthüllt Geheimnis: „Ich fahre nicht mit 102 Prozent“
BAHRAIN, BAHRAIN - FEBRUARY 20: Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing prepares to drive in the garage during day three of F1 Testing at Bahrain International Circuit on February 20, 2026 in Bahrain, Bahrain. (Photo by Mark Thompson/Getty Images)

Verstappen erklärt sein einzigartiges Fahrgefühl.

Max Verstappen schreibt sein außergewöhnliches Gespür für Grip und Fahrzeugkontrolle seinem breiten Motorsport-Hintergrund sowie einem bemerkenswerten Ansatz zu. Nach eigener Aussage fährt er nicht permanent am absoluten Limit.

Der viermalige Formel-1-Weltmeister gilt als eines der größten Talente, die der Sport je gesehen hat.

Selbst als Lando Norris in der vergangenen Saison zeitweise Druck auf die Titelserie des Niederländers ausüben konnte, wurde Verstappen von Fahrerkollegen und Teamchefs weiterhin zum besten Piloten der Saison gewählt.

Im Podcast Up To Speed, in dem er gemeinsam mit dem 13-fachen Grand-Prix-Sieger David Coulthard und der Analystin Naomi Schiff zu Gast war, ging Verstappen näher auf die Ursprünge seines Talents ein.

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Alles fahren, was einen Motor hat

Coulthard fragte sich laut, wie Verstappen so beständig das Grip-Limit spüren kann, ohne dabei Fehler zu machen.

„Denkst du bewusst über das Bremsen, Einlenken und Beschleunigen nach, oder ist das reines Gefühl?“, wollte der Schotte wissen.

Verstappen verwies auf zwei wichtige Faktoren. Zuerst seine motorsportliche Ausbildung, in der er nach eigenen Angaben alles fuhr, was einen Motor hatte.

„Schon in jungen Jahren viele verschiedene Arten von Rennen zu bestreiten, hilft enorm“, erklärte er.

„In den unterschiedlichsten Bedingungen lernt man immer etwas, das einem später in einem entscheidenden Moment zugutekommen kann, zum Beispiel wenn man das Auto fast verliert.“

Diese Vielfalt hat ihn laut Verstappen zu einem kompletteren Rennfahrer gemacht. Techniken, die er in der Formel 1 lernt, kann er in GT-Fahrzeugen oder Prototypen anwenden und umgekehrt. Zudem nennt er konstantes Training, auch im Online-Simracing, als wichtigen Bestandteil seiner Entwicklung.

„Es wird zu einer Art Muskelgedächtnis“, so der Niederländer.

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Auffallender ist jedoch seine Sichtweise auf das Fahren an sich. Verstappen deutet an, dass viele Fahrer ständig versuchen, das Maximum herauszupressen.

„Die meiste Zeit fährt man nicht auf 102 Prozent“, sagte er.

„Ich sehe viele Fahrer, die permanent versuchen, so schnell wie möglich zu sein. Wahrscheinlich mache ich das nicht.“

Laut Verstappen geht es um Kontrolle und Timing: zu wissen, wann man pushen muss und wann nicht. Dieser Ansatz würde ihm helfen, konstantere Leistungen abzuliefern und weniger Fehler zu machen, während er dennoch das maximale Ergebnis herausholt, wenn es darauf ankommt.

An diesem Wochenende beginnt Verstappen in Melbourne die Jagd auf seinen fünften Weltmeistertitel. Mit einer neuen Fahrzeuggeneration und angepassten Regeln wartet erneut eine große Herausforderung.

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